Chronik 1945.01-II: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | ||
− | * Der Anfang der 22. Infanteriedivision bei Višegrad. Zwischen Save und Drau verstärken sich die Banden. Die Räumung der Straße Brod-Sarajewo wird eingeleitet. Bei Virovitica begann der Angriff von Westen und Süden. | + | * Der Anfang der 22. Infanteriedivision bei Višegrad. Zwischen Save und Drau verstärken sich die Banden. Die Räumung der Straße Brod-Serajewo (heute Sarajewo) wird eingeleitet. Bei Virovitica begann der Angriff von Westen und Süden. |
* In der Ägäis sind wieder feindliche Kreuzer aufgetaucht. | * In der Ägäis sind wieder feindliche Kreuzer aufgetaucht. | ||
* Ein Feindbericht bespricht die Lage der Deutschen auf Kreta; diese Fakten sind vielleicht als Anzeichen für einen bevorstehenden Angriff zu werten. | * Ein Feindbericht bespricht die Lage der Deutschen auf Kreta; diese Fakten sind vielleicht als Anzeichen für einen bevorstehenden Angriff zu werten. | ||
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− | * In Horusea in der englischen Grafschaft Yorkshire schlägt ein deutsches Raketengeschoß vom Typ V 1 ein, das zum von einem Kampfflugzeug aus gestartet wurde. | + | * In Horusea in der englischen Grafschaft Yorkshire schlägt ein deutsches Raketengeschoß vom Typ V 1 ein, das zum letzten Mal von einem Kampfflugzeug aus gestartet wurde. |
* Kampfverbände der Royal Air Force werfen über den Leuna-Chemiewerken nahe Merseburg in Mitteldeutschland insgesamt 2100 Tonnen Bomben ab. | * Kampfverbände der Royal Air Force werfen über den Leuna-Chemiewerken nahe Merseburg in Mitteldeutschland insgesamt 2100 Tonnen Bomben ab. | ||
* Der Wehrmachtsbericht besagt, dass sich die Winterschlacht in den Ardennen zu neuer Heftigkeit gesteigert hat. | * Der Wehrmachtsbericht besagt, dass sich die Winterschlacht in den Ardennen zu neuer Heftigkeit gesteigert hat. | ||
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* Wegen der Winteroffensive der Roten Armee verlässt Hitler sein Hauptquartier Adlerhorst in Hessen und fährt mit seinem Sonderzug nach Berlin. Eigentliches Ziel war Berchtesgaden, doch kurzfristig hat der Diktator entschieden, den Krieg von der Reichshauptstadt weiter zu verfolgen. Der "Stellvertreter des Führers" Martin Bormann notiert: "Wegen des Großangriffs im Osten nachmittags 16.30 Uhr Abfahrt des Führerzuges nach Berlin - Ankunft 16. Januar 8.30 Uhr." | * Wegen der Winteroffensive der Roten Armee verlässt Hitler sein Hauptquartier Adlerhorst in Hessen und fährt mit seinem Sonderzug nach Berlin. Eigentliches Ziel war Berchtesgaden, doch kurzfristig hat der Diktator entschieden, den Krieg von der Reichshauptstadt weiter zu verfolgen. Der "Stellvertreter des Führers" Martin Bormann notiert: "Wegen des Großangriffs im Osten nachmittags 16.30 Uhr Abfahrt des Führerzuges nach Berlin - Ankunft 16. Januar 8.30 Uhr." | ||
+ | * Nachdem die sowjetische Offensive erfolgreich vorangekommen ist, befiehlt Generalstabschef Heinz Guderian, in allen 20 Wehrkreisen des Reiches, die bislang noch nicht unmittelbar von Kampfhandlungen am Boden betroffen waren, jeweils ein Bataillon auszuheben. Innerhalb einer Woche sollten diese in das Wartheland verlegt werden, um dort die sowjetische Offensive mit aufzuhalten. | ||
+ | * Im Wehrmachtsbericht ist zu lesen, dass im Einbruchsraum zwischen der Weichsel und den Südhängen der Lysa-Gora die schweren Kämpfe mit nach Westen vordringenden Infanterie- und Panzerverbänden der "Bolschewisten" andauern. Teile der 4. Ukrainischen Front durchbrechen bei Kielce die deutschen Verteidigungslinien und stoßen auf die polnische Stadt Krakau vor. | ||
* Reichspropagandaminister Joseph Goebbels schreibt in sein Tagebuch: "Abends zeigt sich, dass die Entwicklung im Osten durchaus nicht so läuft, wie das für uns wünschenswert wäre. Die Lage im Baranow-Brückenkopf ist außerordentlich gespannt. Unsere Gegenangriffe, die im großen Stil ausgeführt wurden, sind nicht durchgeschlagen. Ein ernster, sorgenvoller Abend." | * Reichspropagandaminister Joseph Goebbels schreibt in sein Tagebuch: "Abends zeigt sich, dass die Entwicklung im Osten durchaus nicht so läuft, wie das für uns wünschenswert wäre. Die Lage im Baranow-Brückenkopf ist außerordentlich gespannt. Unsere Gegenangriffe, die im großen Stil ausgeführt wurden, sind nicht durchgeschlagen. Ein ernster, sorgenvoller Abend." | ||
* Anordnung des Reichsjustizministeriums: In der Öffentlichkeit dürfen keine Missverständnisse entstehen. Staatsanwaltschaft und Gericht dürfen nicht vor den Augen des Publikums gemeinsam in das Beratungszimmer gehen. Nach Berichten finden immer noch Beratungen zwischen Staatsanwalt und Gericht in einer Form statt, die dem Ansehen der Rechtspflege abträglich sind. In einem Falle hat der Angeklagte vom Flur durch eine offen stehende Tür die Beratung des Gerichts in Anwesenheit seines Staatsanwaltes mitverfolgen können. | * Anordnung des Reichsjustizministeriums: In der Öffentlichkeit dürfen keine Missverständnisse entstehen. Staatsanwaltschaft und Gericht dürfen nicht vor den Augen des Publikums gemeinsam in das Beratungszimmer gehen. Nach Berichten finden immer noch Beratungen zwischen Staatsanwalt und Gericht in einer Form statt, die dem Ansehen der Rechtspflege abträglich sind. In einem Falle hat der Angeklagte vom Flur durch eine offen stehende Tür die Beratung des Gerichts in Anwesenheit seines Staatsanwaltes mitverfolgen können. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | ||
− | * | + | * Südlich des Angriffsraums gehen die Vorbereitungen weiter. Im bisherigen Raum greift der Feind mit zwei Panzerkorps in Richtung Krakau an. Mit einer ungefähr gleich starken Gruppe setzte er zum Stoß weiter nördlich an. Bis zur Weichsel hin wurde der Gegner abgewiesen; jedoch drang er anschließend mit Panzerspitzen über die A1-Stellung in Richtung Krakau vor, ebenso auch nach Osten. Die 17. Panzerdivision kämpfte sich zur 16. Panzerdivision nach Norden durch. Die Regiments-Gruppe Hohn setzte sich nach Nordwesten ab. In |
− | + | diesem Raum hat der Gegner wesentliche Erfolge erzielt. Im nördlich anschließenden Raum begann am 14.1. der Angriff bei Puławy und Magnuszew. Dabei trat eine neue Armee auf. Im wesentlichen wurde der Angriff aufgefangen. Gegen einen Durchstoß wurde die 10. Panzergrenadierdivision angesetzt. Angriffe in dem „Nassen Dreieck" wurden abgewiesen. | |
+ | * In Ostpreußen griff der Feind zwischen Ostenburg und Scharfenwiese an. Auf dem rechten Flügel wurde er aufgefangen; doch gelangen ihm an zwei Stellen Durchbrüche. Zum Gegenangriff wird das XXIII. Armeekorps mit der 7. Panzerdivision usw. angesetzt. Der Gegner führt hier 21 Schützendivisionen (zum Teil solche aus der Karelischen Front) zum Angriff vor. | ||
+ | * Vorbereitungen im Raum Goldap - Rominten. Im bisherigen Raum wurde der Gegner im wesentlichen abgewiesen. Memel wurde aus der Luft angegriffen. Bei der Heeresgruppen Mitte wurden bisher 133 Panzer abgeschossen. | ||
+ | * Bei der Heeresgruppe Nord keine Kampfhandlungen. | ||
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Die militärische Nachrichtenagentur der Sowjetunion, "SowInformbüro", berichtet über die Lage: <br> | Die militärische Nachrichtenagentur der Sowjetunion, "SowInformbüro", berichtet über die Lage: <br> | ||
− | + | Die Truppen der 1. Ukrainischen Front setzen die Offensive fort und haben das polnische Verwaltungs- und Industriezentrum Kielce und 400 weitere Ortschaften eingenommen. Die Truppen der 1. Ukrainischen Front setzten den schnellen Vormarsch fort. Die in den Wäldern südlich von Kielce aktiven sowjetischen Einheiten trafen auf erbitterten Widerstand der Deutschen. Der Gegner hatte seine Truppen mit einer weiteren Panzerdivision verstärkt und unternahm zahlreiche Gegenangriffe. Die Hitleristen versuchten mit allen Mitteln, die Stadt Kielce zu halten. Unsere Truppen drängten den Feind bis hinter den Fluss Czarna Nida zurück. Dann setzten die sowjetischen Abteilungen über den Fluss über und begannen Kämpfe im Vorraum von Kielce. Die sowjetischen Panzerbesatzungen und Infanteristen sowie die Artillerie brachen den Widerstand des Feindes mit einem entschiedenen und vernichtenden Schlag und nahmen Kielce heute ein. Hier konzentriert sich die Produktion von Waffen, Sprengstoff und Munition. In der Schlacht um Kielce erlitten die deutschen Truppen riesige Verluste. Allein im Vorfeld der Stadt wurden mehr als 1600 deutsche Soldaten und Offiziere vernichtet sowie 40 Panzer und Selbstfahrlafetten des Gegners in Brand geschossen. Der Gegner weicht unter den Schlägen der sowjetischen Truppen zurück und hat erhebliche Verluste an Mensch und Technik. Allein in den ersten beiden Tagen unserer Offensive wurden nach unvollständigen Angaben 116 deutsche Panzer, 379 Geschütze unterschiedlichen Kalibers, ca. 1000 Automobile mit verschiedenen Gütern und zahlreiche Lager mit Munition und Militärgut erbeutet. Der an der 1. Ukrainischen Front gefangen genommene Obergefreite des 188. Regiments der 68. Deutschen Infanteriedivision Willi Heinz erzählte: „Die Soldaten haben voller Angst auf die russische Offensive gewartet. Die Offiziere sagten immer wieder, dass unsere Stellungen sehr stark befestigt sind und wir sie um jeden Preis halten müssen. Am 18. Dezember musste jeder Soldat ein Papier lesen und unterschreiben, in dem Folgendes stand: Ich wurde darüber in Kenntnis gesetzt, dass im Falle meines Wechsels zu den Russen meine ganze Familie – Vater, Mutter, Frau, Kinder und Enkel – erschossen wird. Die Soldaten waren empört, aber alle unterschrieben schweigend dieses Papier. Aber das Getöse der russischen Geschütze war furchtbarer als alle Drohungen der deutschen Führung. Das war die wahre Hölle. So etwas Furchtbares haben wir noch nie erlebt. Durch das Artilleriefeuer hatten wir riesige Verluste. In den Gräben lagen verwundete und getötete Soldaten durcheinander. Die Verwundeten flehten um Hilfe, aber die gab ihnen keiner. Einige Soldaten sind wahnsinnig geworden. Die Russen haben uns einen fürchterlichen Schlag versetzt. An Widerstand war nicht mal zu denken. Zusammen mit anderen Soldaten habe ich mich ergeben.'' | |
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage im Nordraum.''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage im Nordraum.''' <br> | ||
− | + | * Neue Verminung des Oslo-Fjords. | |
+ | * Trotz der Angriffe von See aus und aus der Luft ist der Abtransport aus dem Norden über Erwarten gut gegangen. Entschieden ist bereits, dass das XVIII. Gebirgsjägerkorps in die Vogesen kommt. Die Entscheidung über den Einsatz des XXXVI. Armeekorps ist noch offen. Die weiter abzutransportierenden 161. und 169. Infanteriedivision waren ursprünglich für den Osten vorgesehen, kommen jetzt jedoch als Ersatz für die 712. und 269. Infanteriedivision in den Westen. Es fragt sich, ob die Entwicklung der Lage im Osten diese Entscheidung noch abändern wird. | ||
+ | * Abzug aus Dänemark kommt nicht in Frage, da es sich nur um Ausbildungseinheiten handelt. Weitgreifende Operationen des Gegners werden im Augenblick nicht für wahrscheinlich angesehen. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | ||
− | + | * Bis zur Donau gleiche Lage; nördlich davon kam ein eigener Angriff voran. Die 20. Panzerdivision stellte die Verbindung zur 8. Panzerdivision her. Der Gegner will anscheinend seinen Brückenkopf über den Gran halten. In Budapest gleiche Lage; trotz schlechten Wetters wurde die Versorgung durchgeführt. Sie verschluckt einen wesentlichen Anteil der der Luftwaffe am rechten Flügel der Ostfront zur Verfügung stehenden Betriebsstoffmenge. Bei der 8. Armee Fortgang der Kämpfe; auf dem linken Flügel ging Lucenec verloren. Der Feind drang in Richtung Kalinec vor. Entsprechende Kampfhandlungen auf dem rechten Flügel der 8. Armee. | |
'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | ||
− | + | * Die 297. Infanteriedivision erreichte Serajewo (heute Sarajewo). Die Straße Serajewo (heute Sarajewo) - Brod ist freigekämpft, so daß der Abmarsch flüssig verläuft. Zu eigenen Unternehmungen an der Syrmischen Front werden die Regimenter 15 und 14 herangeführt. Das Überschreiten der Bulgaren über die Donau ist nunmehr bestätigt. Ihr Einsatz gegen das Panzer Armeeoberkommando 2 ist wahrscheinlicher als der an der Drau=Front. Bei Virovitica gehen die eigenen Angriffe gegen sich verstärkenden feindl. Widerstand weiter. | |
+ | * In Triest Sabotage an einem Schiff. Ein Geleit nach Leros kam durch. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | ||
− | + | * Wieder 1000 viermotorige Bomber, davon 600 gegen Industrieanlagen in Mitteldeutschland; dabei Vernichtung eines Truppenbenzinlagers und Angriffe auf Fallersleben, Magdeburg und so weiter 40 Abschüsse, davon 37 in der Luft durch die Berliner Division (189 Einsätze), 78 Verluste. Eine amerikanische Division griff Köln an. Die Hohe Zeile ist eingleisig befahrbar. 200 Briten gegen den Raum westlich von Saarbrücken, ferner 1000 Jäger. 215 eigene Einsätze vor Bastogne und bei der Heeresgruppe G. Erfolgreicher Einsatz von Blitzbombern. | |
+ | * Nachts ein stärker ausgeklügelter Angriff als bisher mit viermotorigen Bombern und Moskitos sowie Tarnflugzeugen gegen Leuna, mit Teilen gegen Berlin und andere Orte. Dagegen 250 Nachtjäger, die 12 feindlichen Flugzeuge abschossen und sechs eigene Verluste hatten. | ||
+ | * Die 7. US-Panzerdivision wird wahrscheinlich nach Malmedy verschoben, vermutlich um den dortigen Angriff zu verstärken und damit die tiefe Flanke des Aachener Raums auszuschalten. Im Orscholzer Riegel hat der Gegner sich anscheinend verstärkt. | ||
+ | * Gegen die Gironde-Festungen sollen 15.000 Mann französiche Kolonial-Truppen eingesetzt werden. Es fragt sich, ob der Gegner jetzt Ernst mit seinem Angriff machen wird, der nur Erfolg verspricht, wenn er starke Luftwaffen-Einsätze durchführt und starke Heerestruppen einsetzt. | ||
+ | * Bei der Heeresgruppe B weiter starke Angriffe gegen die Nordfront. Dabei Einbrüche südlich Malmedy, wo eine neue Hauptkampflinie aufgebaut wird. Bei Vilsalm wurden Angriffe abgewehrt. Es entstand eine Krise auf dem linken Flügel der 6. Panzerarmee (116. Panzerdivision und 560. Volksgrenadierdivision). Die 2. SS-Panzerdivision mußte hier wieder eingesetzt werden; eine durchgehende Hauptkampflinie besteht nicht überall. An der Südfront entspannt sich die Lage durch eigene Vorstöße. Die Führer-Begleit-Brigade ist wieder herausgezogen. Bei der 7. Armee nur örtliche Kampfhandlungen. | ||
+ | * Heeresgruppe G: Gegen feindliche Angriffe konnte Rittershofen gehalten werden. Sonst keine wesentlichen Ereignisse. | ||
+ | * Beiderseits der Maas ist eine weitgehende Auflockerung erfolgt. Deutlich tritt heraus, daß die Engländer sich vor allem für Holland interessieren, während die Amerikaner nach Osten ausgerichtet sind. Wenn auch der Angriffskeil abgestumpft wurde, um eine Gefährdung der Spitze zu verhindern, so besteht doch nach wie vor das Bestreben, die operative Initiative in der Hand zu behalten und durch kleinere und größere Unternehmungen die feindlichen Kräfte zu zersplittern und zu stören. An den Osten werden abgegeben: die bisher an der unteren Maas eingesetzte 712. Infanteriedivisionen, die bisher als Reserve des Armeeoberkommando 19 eingesetzte | ||
+ | 269. Infanteriedivision, die beiden Volks-Artillerie-Korps 405 und 408, die Volks-Werfer=Brigade 18 und die radfahrbewegliche Heeres-Pionier-Brigade 633. Dafür erhält der Oberbefehlshaber West die beiden Divisionen, die noch aus dem Nordraum heruntergeführt werden. | ||
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'''Wehrmachtsbericht: Die Lage im Südraum:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht: Die Lage im Südraum:''' <br> | ||
− | + | * In der Luft und auf der Erde geringe Kampftätigkeit. Die 157. Reservedivision wird jetzt nach der Auffrischung an den Tagliamento verschoben. | |
+ | * Die 356. Infanteriedivision wird in den Osten befohlen. | ||
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! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1945.05|16.01.1945]]''' </center> | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1945.05|16.01.1945]]''' </center> | ||
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* Als Termin für die kommende Dreierkonferenz, die in der feindlichen Presse einen breiten Raum einnimmt, wird jetzt Ende Januar bzw. Anfang Februar genannt, als Ort der Zusammenkunft bevorzugt der mittlere Osten vermutet. | * Als Termin für die kommende Dreierkonferenz, die in der feindlichen Presse einen breiten Raum einnimmt, wird jetzt Ende Januar bzw. Anfang Februar genannt, als Ort der Zusammenkunft bevorzugt der mittlere Osten vermutet. | ||
* An allen Fronten wird schwer gekämpft, nur in Italien kommt es laut Wehrmachtbericht zu keinen Kampfhandlungen von Bedeutung. | * An allen Fronten wird schwer gekämpft, nur in Italien kommt es laut Wehrmachtbericht zu keinen Kampfhandlungen von Bedeutung. | ||
+ | * Das Verbot des Führers, "hilfswillige Kriegsgefangene" (genannt "Hiwis") slawischer Herkunft in das Protektorat zu verlegen, wird aufrechterhalten. Soweit vorhanden, werden sie durch "Hiwis" nicht-slawischer Herkunft, Turkmenen und so weiter, ersetzt werden. | ||
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| <center> [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] [[Datei:Polen 1939-1945.png|70px]] <br> <br> ''siehe Fußnote'' <br> [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Generalgouvernement 1945|Generalgouvernement]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]]''' <br> | | <center> [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] [[Datei:Polen 1939-1945.png|70px]] <br> <br> ''siehe Fußnote'' <br> [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Generalgouvernement 1945|Generalgouvernement]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]]''' <br> | ||
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+ | Die militärische Nachrichtenagentur der Sowjetunion, "SowInformbüro", berichtet über die Lage an der Front in Polen: <br> | ||
* ''Innerhalb von drei Tagen haben die Truppen der 1. Weißrussischen Front, die von zwei Brückenköpfen aus angriffen, sich vereinigt, sind bis zu 60 Kilometer vorgerückt und haben die Frontbreite auf 120 Kilometer erweitert. Um 20 Uhr haben sie mit Unterstützung der Luftstreitkräfte das große polnische Industriezentrum Radom, wo die Deutschen einen Schwerpunkt ihrer Verteidigung hatten, im Sturm genommen. Im Kampf um Radom wurden Teile von zwei Panzer- und zwei Infanteriedivisionen des Gegners vernichtet. In diesen drei Tagen hatte der Feind ungeheure Verluste. Es wurden Tausende deutscher Soldaten und Offiziere vernichtet. Nach unvollständigen Angaben haben unsere Truppen in nur zwei Tagen 75 Panzer und mehrere Hundert Geschütze unterschiedlichen Kalibers zerstört. Es wurden 465 Feldgeschütze, 540 Maschinengewehre und viele andere Trophäen erbeutet. An den Frontabschnitten Czenstochowa und Kraków bauen die Truppen der 1. Ukrainischen Front ihre Offensive weiter aus. Die sowjetischen Infanteristen, Panzerbesatzungen und Artilleristen verfolgen die zersprengten Einheiten des Gegners. Die Truppen setzten über den Fluss Pilica über und nahmen die Stadt Konecgol ein, die sich 40 Kilometer östlich von Czenstochowa befindet. In diesem Raum wurden mehr als 2.000 Hitleristen vernichtet. In den Wäldern südlich und südwestlich von Kielce haben unsere Truppen eine Gruppierung des Gegners eingekreist und liquidiert, die aus Abteilungen und Einheiten der 16. und 17. Deutschen Panzerdivision bestand. Am Frontabschnitt Kraków warf der Gegner frische Kräfte in den Kampf und unternimmt Gegenangriffe. Die sowjetischen Einheiten überwanden den Widerstand der Deutschen und rückten 15 Kilometer vor. Nach einem erbitterten Kampf besetzten unsere Truppen einen Stützpunkt der Deutschen, 20 Kilometer nordöstlich von Kraków gelegen.'' | * ''Innerhalb von drei Tagen haben die Truppen der 1. Weißrussischen Front, die von zwei Brückenköpfen aus angriffen, sich vereinigt, sind bis zu 60 Kilometer vorgerückt und haben die Frontbreite auf 120 Kilometer erweitert. Um 20 Uhr haben sie mit Unterstützung der Luftstreitkräfte das große polnische Industriezentrum Radom, wo die Deutschen einen Schwerpunkt ihrer Verteidigung hatten, im Sturm genommen. Im Kampf um Radom wurden Teile von zwei Panzer- und zwei Infanteriedivisionen des Gegners vernichtet. In diesen drei Tagen hatte der Feind ungeheure Verluste. Es wurden Tausende deutscher Soldaten und Offiziere vernichtet. Nach unvollständigen Angaben haben unsere Truppen in nur zwei Tagen 75 Panzer und mehrere Hundert Geschütze unterschiedlichen Kalibers zerstört. Es wurden 465 Feldgeschütze, 540 Maschinengewehre und viele andere Trophäen erbeutet. An den Frontabschnitten Czenstochowa und Kraków bauen die Truppen der 1. Ukrainischen Front ihre Offensive weiter aus. Die sowjetischen Infanteristen, Panzerbesatzungen und Artilleristen verfolgen die zersprengten Einheiten des Gegners. Die Truppen setzten über den Fluss Pilica über und nahmen die Stadt Konecgol ein, die sich 40 Kilometer östlich von Czenstochowa befindet. In diesem Raum wurden mehr als 2.000 Hitleristen vernichtet. In den Wäldern südlich und südwestlich von Kielce haben unsere Truppen eine Gruppierung des Gegners eingekreist und liquidiert, die aus Abteilungen und Einheiten der 16. und 17. Deutschen Panzerdivision bestand. Am Frontabschnitt Kraków warf der Gegner frische Kräfte in den Kampf und unternimmt Gegenangriffe. Die sowjetischen Einheiten überwanden den Widerstand der Deutschen und rückten 15 Kilometer vor. Nach einem erbitterten Kampf besetzten unsere Truppen einen Stützpunkt der Deutschen, 20 Kilometer nordöstlich von Kraków gelegen.'' | ||
* ''Die Luftstreitkräfte der Baltischen Rotbanner-Flotte versenkten auf der Ostsee zwei deutsche Transportschiffe mit einer Wasserverdrängung von 14.000 Tonnen und ein Patrouillenboot des Gegners.'' <td></tr></table> | * ''Die Luftstreitkräfte der Baltischen Rotbanner-Flotte versenkten auf der Ostsee zwei deutsche Transportschiffe mit einer Wasserverdrängung von 14.000 Tonnen und ein Patrouillenboot des Gegners.'' <td></tr></table> | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | ||
− | + | * Nun hat der Feind mit drei Schützen- und zwei Panzerdivisionen auch bei Jasło angegriffen und dabei einen 10-12 km tiefen Einbruch erzielt. An der Weichsel Kämpfe; nördlich davon kam der Gegner bis an und über die Piliza vor, das heißt. er steht jetzt nördlich Krakau. Die 17. Panzerdivision, die ihre Panzer eingebüßt hat, kämpft sich jetzt nach Kielce durch. Der Gegner drang mit 100 Panzern in die Stadt ein; ihr Nordrand wird noch gehalten. Die Gruppe Hohn wies alle Angriffe ab und schoss dabei 12 Panzer ab. Die noch an der | |
+ | Weichsel stehenden Kräfte werden jetzt auf die „Irene"-Stellung zurückgenommen. Im Raum von Puławy kam der Gegner bis Radom vor; in der Stadt Kämpfe. Im Abschnitt von Magnuszew kam der Gegner nach Westen bis an die Piliza heran. | ||
+ | * An der Heeresgruppennaht bei Nawidrow wurde der Gegner durch die Division „Großdeutschland" aufgehalten. Im anschließenden Abschnitt wurde die Hauptkamflinie gleichfalls im wesentlichen behauptet. An der Ostpreußen-Front, wo jetzt die zweite Stellung besetzt ist, wurden alle Angriffe abgewiesen. Bei der Heeresgruppe Nord keine Kampfhandlungen. Schwerpunkt des Luftwaffen-Einsatzes wiederum in Ostpreußen, und zwar rund 2000 Einsätze. Ferner Luftwaffen-Angriffe über der Danziger Bucht. Memel wurde mit Artillerie beschossen. Wegen der Verminung der Ostsee liegen im Augenblick 89 Schiffe fest. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | ||
− | + | * Die 711. Infanteriedivision südlich Gran wurde etwas zurückgedrängt. Die 44. Infanteriedivision löste die 2. Panzerdivision heraus, die zur Heeresgruppe A kommen soll. Für sie wird aus Italien die 356. Infanteriedivision herangeführt. Der Feind hat die Verlegung der eigenen Schwerpunkte zwischen Donau und Plattensee nach Süden anscheinend erkannt und richtet sich darauf ein. Fortgang der Kämpfe an der Slowakischen Grenze. | |
'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | ||
− | + | * Die Bewegungen auf der Straße Višegrad - Serajewo (heute Sarajewo) gehen flüssig weiter. Es besteht die Absicht, entlang der Donau einen Stoß mit der 7. SS-Division zu führen, der durch die 41. Infanteriedivision unterstützt werden soll. Im Kosaken-Raum gingen die Kampfhandlungen weiter. Durch eine Gewaltaktion wird jetzt versucht, den Zugstau bei Wien und die Gefährdung der Strecke aufzulockern, um die Verpflegung der Heeresgruppe E, die sich noch immer nicht gebessert hat, in Ordnung zu bringen. | |
+ | * Vom Feinde wird bekannt, daß er reguläre Kräfte von einer Drina-Brücke in den Slawonischen Raum abzieht, in dem sich bereits Bandenkräfte befinden. Jedoch ist noch nicht bekannt, um wen es sich handelt (Bulgaren? Panzer dabei?). Bestätigt sich diese Nachricht, so könnte es sich um einen Versuch handeln, durch einen Angriff hier und an der Donau die Syrmische Front zu umfassen und zum Einsturz zu bringen. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | ||
− | + | * Der Abzug der Briten nach Norden bestätigt sich. An der Mosel haben die Amerikaner jetzt die bisher vor Lorient benutzte 94. Infanteriedivisionen eingesetzt; dadurch erklärt sich der im Orscholzer Riegel erzielte Überraschungserfolg. Ein Versuch der Kriegsmarine, die Brücke bei Nimwegen zu sprengen, ist gescheitert. Der linke Flügel des Armee-Oberkommando 15 wurde in die Angriffe des Feindes gegen die 6. Panzerarmee mit einbezogen, deren Front wiederum sehr schweren Angriffen ausgesetzt war. Trotz des Wetters, trotz Ermüdung und der Betriebsstoffknappheit haben sich die eigenen Truppen jetzt wieder gefangen. Der eigene Widerstand versteift sich, wofür auch die Zahl der abgeschossenen Panzer spricht, nämlich 75. Die befohlene Hauptkampflinie ist jetzt im wesentlichen eingenommen (Tonglaize - Houffalize und von dort in südlicher Richtung und nach Südosten bis Longwy). Nur an einzelnen Stellen wird noch Vorgelände gehalten. Die Heftigkeit der Kämpfe bindet einen beträchtlichen Teil der eigenen Reserven oder zwang zu deren Wiedereinsetzung. | |
+ | * Heeresgruppe G : Im Orscholzer Riegel bei Tattingen erweiterte der Gegner mit der neu eingeschobenen Division seinen Einbruch. Zur Abgabe wurde die 11. Panzerdivision, die zur Zeit in Auffrischung ist, freigegeben. An den unteren Vogesen örtliche Kämpfe; die 6. SS-Gebirgsdivision wird jetzt herausgezogen. Heftige Angriffe des Feindes bei Rittershofen und Hatten, wo der Feind wieder herausgeworfen wurde. Die 43. Infanteriedivision kommt schnell voran. Am Oberrhein entspannte Lage. Bei La Rochelle schlug ein eigener Angriff durch. | ||
+ | * Angriff von 400 viermotorigen Bombern, vornehmlich gegen Wien. Aus dem Westen 600 viermotorige Bomber gegen Augsburg, Reutlingen, Tübingen; schwere Schäden in Augsburg, ferner 200 Briten gegen Bochum und Umgebung. Nachts nur geringe Tätigkeit. Am letzten Tage fielen 55 Lokomotiven aus. | ||
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'''Wehrmachtsbericht: Die Lage im Südraum:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht: Die Lage im Südraum:''' <br> | ||
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+ | * Keine wesentlichen Ereignisse. Bei Gibraltar reger Verkehr. | ||
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* Die sowjetische Rote Armee erobert den polnischen Wallfahrtsort Czenstochowa (deutsch: Tschenstochau). | * Die sowjetische Rote Armee erobert den polnischen Wallfahrtsort Czenstochowa (deutsch: Tschenstochau). | ||
* Die letzten 47 lebenden Insassen des deutschen Vernichtungslagers Chelmno in Polen versuchen einen Aufstand gegen die Wachmannschaften, den lediglich ein Häftling überlebt. | * Die letzten 47 lebenden Insassen des deutschen Vernichtungslagers Chelmno in Polen versuchen einen Aufstand gegen die Wachmannschaften, den lediglich ein Häftling überlebt. | ||
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+ | Die militärische Nachrichtenagentur der Sowjetunion, "SowInformbüro", berichtet über die Lage an der Front in Polen: <br> | ||
* ''Die Truppen der 1. Weißrussischen Front vollzogen ein schnelles Umgehungsmanöver westlich von Warschau und setzten nördlich von Warschau über die Weichsel über. Auf diese Weise schnitten sie Warschau von Westen her ab. [Heute] eroberten sie zusammen mit der 1. Polnischen Armee durch einen kombinierten Schlag von Norden, Westen und Süden aus die Hauptstadt unseres Verbündeten Polen – einen der wichtigsten strategischen Verteidigungsknoten der Deutschen an der Weichsel.'' | * ''Die Truppen der 1. Weißrussischen Front vollzogen ein schnelles Umgehungsmanöver westlich von Warschau und setzten nördlich von Warschau über die Weichsel über. Auf diese Weise schnitten sie Warschau von Westen her ab. [Heute] eroberten sie zusammen mit der 1. Polnischen Armee durch einen kombinierten Schlag von Norden, Westen und Süden aus die Hauptstadt unseres Verbündeten Polen – einen der wichtigsten strategischen Verteidigungsknoten der Deutschen an der Weichsel.'' | ||
* ''Die Truppen der 1. Ukrainischen Front bauten ihre Offensive erfolgreich aus; sie setzten über den Fluss Warta über und eroberten durch einen entschlossenen Schlag von Panzereinheiten und Infanterie die Stadt Czenstochowa, einen wichtigen Verteidigungsknoten der Deutschen an der Warta. Im Laufe der Angriffe wurden mehr als 700 Ortschaften eingenommen.'' | * ''Die Truppen der 1. Ukrainischen Front bauten ihre Offensive erfolgreich aus; sie setzten über den Fluss Warta über und eroberten durch einen entschlossenen Schlag von Panzereinheiten und Infanterie die Stadt Czenstochowa, einen wichtigen Verteidigungsknoten der Deutschen an der Warta. Im Laufe der Angriffe wurden mehr als 700 Ortschaften eingenommen.'' | ||
− | * ''Die Truppen der 2. Weißrussischen Front gingen am 14. Januar nach mächtiger Artillerievorbereitung von zwei Brückenköpfen am Westufer des Narew nördlich von Warschau aus zum Angriff über. Die feindliche Verteidigung bestand in diesem Raum aus Langzeitbefestigungen und gut ausgebauten Verteidigungsanlagen. Dem Feuerwall der Artillerie folgten unsere Sturmbataillone; sie attackierten die vordersten Stellungen des Gegners und drangen in seine Gräben ein. Ihnen schlossen sich unsere Hauptkräfte an. Sie überwanden den hartnäckigen Widerstand der Deutschen, durchbrachen die zweite und dann auch die dritte Verteidigungslinie des Gegners. Die Offensive wurde fortgesetzt und wir eroberten u.a. die Städte Makow und Pultusk. Schließlich wurde auf einem langen Abschnitt die Eisenbahnverbindung nach Ostpreußen abgeschnitten. Der Feind zog in Eile u.a. die SS-Panzerdivision „Großdeutschland“ heran und warf sie in den Kampf. Unsere Truppen wehrten die erbitterten Gegenangriffe des Feindes ab, rückten innerhalb von vier Tagen um 40 Kilometer vor und besetzten mehr als 500 Ortschaften. Der Feind hat riesige Verluste zu verzeichnen. Die Zahl der Gefangenen wächst ständig.'' | + | * ''Die Truppen der 2. Weißrussischen Front gingen am 14. Januar nach mächtiger Artillerievorbereitung von zwei Brückenköpfen am Westufer des Narew nördlich von Warschau aus zum Angriff über. Die feindliche Verteidigung bestand in diesem Raum aus Langzeitbefestigungen und gut ausgebauten Verteidigungsanlagen. Dem Feuerwall der Artillerie folgten unsere Sturmbataillone; sie attackierten die vordersten Stellungen des Gegners und drangen in seine Gräben ein. Ihnen schlossen sich unsere Hauptkräfte an. Sie überwanden den hartnäckigen Widerstand der Deutschen, durchbrachen die zweite und dann auch die dritte Verteidigungslinie des Gegners. Die Offensive wurde fortgesetzt und wir eroberten u.a. die Städte Makow und Pultusk. Schließlich wurde auf einem langen Abschnitt die Eisenbahnverbindung nach Ostpreußen abgeschnitten. Der Feind zog in Eile u.a. die SS-Panzerdivision „Großdeutschland“ heran und warf sie in den Kampf. Unsere Truppen wehrten die erbitterten Gegenangriffe des Feindes ab, rückten innerhalb von vier Tagen um 40 Kilometer vor und besetzten mehr als 500 Ortschaften. Der Feind hat riesige Verluste zu verzeichnen. Die Zahl der Gefangenen wächst ständig.'' |
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | ||
− | + | * Im Weichselbogen hat sich die Lage verschärft. Im Verlauf schwerer Kämpfe konnten die feindlichen Panzerspitzen bis in den Raum nordöstlich Krakau, in den Raum von Tschenstochau und Tomaschow vordringen. Nördlich Warschau erzielte der Feind im Angriff tiefe Einbrüche. | |
+ | * Heeresgruppe A : Abwehr bei der Armeegruppe Heinrici. An der übrigen Front Fortgang des Großangriffs. Von Jasło vorgehend, erreichte der Gegner die Straße Gorlice - Bielitz. Feindliche Panzerspitzen überschritten an mehreren Stellen die A2-Stellung und erreichten den Ostrand von Tschenstochow. Im Bereich der 9. Armee erweitert der Feind die Frontlücke nördlich Radom und erreichte die A2-Stellung bei Sochaczew. Grodziec und Pruszkow (südwestlich Warschau) gingen verloren. | ||
+ | * Heeresgruppe Mitte: In beiden Großkampfräumen schwere Panzerschlachten, geführt von den erstmalig in den Kampf geworfenen großen feindlichen Panzerverbänden und unterstützt durch die Luftwaffe. Große Einbrüche [in Masowien bei Mieszki-Atle und] bei Zichenau (Zjechanow, später Ciechanow). Dagegen erfolgreiche Abwehr an der ostpreußischen Front. | ||
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− | | | + | | <center> [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] <br> <br> ''siehe Fußnote'' <br> [[Datei:Schweden.png|70px]] </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Generalgouvernement 1945|Generalgouvernement]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]] / [[Königreich Schweden 1945|Königreich Schweden]]''' <br> |
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | ||
− | + | * Die 711. Infanteriedivision nahm vor überlegenem Feind einen Frontbogen zurück. Nördlich der Donau rückten die eigenen Kräfte acht Kilometer vor. Gegen Budapest rollende Luftangriffe des Feindes; äußerste Anspannung der Munitions- und Betriebsstofflage. | |
'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | ||
− | + | * Die 297. Infanteriedivision beginnt den Weitermarsch von Serajewo (heute Sarajewo). Am 17.1. Beginn des Angriffs in Syrmien mit der 7. SS-Gebirgsdivision und der 117. Jägerdivision entlang des Südufers der Donau; weiteres Vordringen der Kampfgruppe Fischer; im Kosaken-Raum nur örtliche Fortschritte. | |
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | ||
− | + | * Fortdauer der Ardennen-Abwehrschlacht, wodurch erneut der Einsatz der 2. Panzerdivision und der Führer-Grenadierbrigade erforderlich wird. Mehrere Einbrüche auf der Naht der 15. Armee zur 6. Panzerarmee, die der Befehlshaber des LXVII. Armeekommando | |
+ | übernimmt. Schwerpunkt im Raum zwischen Noville und Oberwambach an der Südfront. | ||
+ | * Heeresgruppe C : In den unteren Vogesen wurde durch die 6. SS-Gebirgsdivision eine US-amerikanische Kampfgruppe eingeschlossen. Bei Rittershofen - Hatten Wechselvolle Kämpfe und feindlichen Umgruppierungen, erfolgreiche Abwehr im Brückenkopf. | ||
+ | * 500 - 600 US-amerikanische viermotorige Bomber gegen Magdeburg - Dessau - Dresden - Bitterfeld (Hydrierwerk Schwarzheide nicht getroffen), ferner 330 mittlere zwischen Saar und Mosel, 1000 Jäger über Westdeutschland. In der Nacht Angriff von 250 Flugzeugen erneut gegen Magdeburg und 250 gegen Brüx (später Most in Böhmen), 250 gegen Bochum und Wanne-Eickel. Eigener Einsatz in der Nacht 128, ferner Abschirmung bei Weißenburg. | ||
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| <center> [[Datei:USA 1912-1959.png|70px]] [[Datei:Philippinen 1941-1945.png|70px]] <br><br>[[Datei:Japan 1889-1945.png|70px]] </center> || '''[[Vereinigte Staaten von Amerika 1945.01|Vereinigte Staaten von Amerika (USA)]] / [[Republik der Philippinen 1945|Republik der Philippinen]] / [[Kaiserreich Großjapan 1945|Kaiserreich Großjapan]]''' <br> | | <center> [[Datei:USA 1912-1959.png|70px]] [[Datei:Philippinen 1941-1945.png|70px]] <br><br>[[Datei:Japan 1889-1945.png|70px]] </center> || '''[[Vereinigte Staaten von Amerika 1945.01|Vereinigte Staaten von Amerika (USA)]] / [[Republik der Philippinen 1945|Republik der Philippinen]] / [[Kaiserreich Großjapan 1945|Kaiserreich Großjapan]]''' <br> | ||
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{| class="wikitable" |cellpadding="5" cellspacing="0" border="2" | {| class="wikitable" |cellpadding="5" cellspacing="0" border="2" | ||
! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1945.05|18.01.1945]]''' </center> | ! style="width:20%" | !! style="width:80%"| <center> '''[[Chronik 1945.05|18.01.1945]]''' </center> | ||
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| <center> [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] [[Datei:USA 1912-1959.png|70px]] <br> <br> ''siehe Fußnote'' <br> [[Datei:Polen.png|70px]] [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Vereinigte Staaten von Amerika 1945.01|Vereinigte Staaten von Amerika (USA)]] / [[Republik Polen 1945|Republik Polen]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]]''' <br> | | <center> [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] [[Datei:USA 1912-1959.png|70px]] <br> <br> ''siehe Fußnote'' <br> [[Datei:Polen.png|70px]] [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Vereinigte Staaten von Amerika 1945.01|Vereinigte Staaten von Amerika (USA)]] / [[Republik Polen 1945|Republik Polen]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]]''' <br> | ||
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* Die innere Lage Frankreichs gab Anlass zu einer Rundfunkansprache von de Gaulle; er erwähnte die großen Schwierigkeiten der Versorgung mit Kohle und Lebensmitteln, betonte jedoch, dass die Kriegseinschränkungen in Kauf genommen werden müssten, um eine neue französische Armee aufzustellen. | * Die innere Lage Frankreichs gab Anlass zu einer Rundfunkansprache von de Gaulle; er erwähnte die großen Schwierigkeiten der Versorgung mit Kohle und Lebensmitteln, betonte jedoch, dass die Kriegseinschränkungen in Kauf genommen werden müssten, um eine neue französische Armee aufzustellen. | ||
* Auffällig ist, dass de Gaulle die angelsächsischen Hilfe mit keinem Wort erwähnt, es kann daraus geschlossen werden, dass diese wegen Schiffsraummangels überhaupt nicht oder nur sehr wenig erfolgt ist. | * Auffällig ist, dass de Gaulle die angelsächsischen Hilfe mit keinem Wort erwähnt, es kann daraus geschlossen werden, dass diese wegen Schiffsraummangels überhaupt nicht oder nur sehr wenig erfolgt ist. | ||
+ | * Der Ostteil von Budapest (Pest) ist vollständig in der Hand der Roten Armee. Deutsche Einheiten unternehmen einen erneuten, massiven Entsatzvorstoß auf die von sowjetischen Truppen eingeschlossene ungarische Hauptstadt Budapest. | ||
* Die internationale Konferenz des Instituts für Pazifik-Fragen beendete in den USA ihre Tätigkeit mit der Unterzeichnung einer sogenannten Pazifik-Charta. | * Die internationale Konferenz des Instituts für Pazifik-Fragen beendete in den USA ihre Tätigkeit mit der Unterzeichnung einer sogenannten Pazifik-Charta. | ||
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| <center> [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] [[Datei:Polen 1939-1945.png|70px]] <br> <br> ''siehe Fußnote'' <br> [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Generalgouvernement 1945|Generalgouvernement]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]]''' <br> | | <center> [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] [[Datei:Polen 1939-1945.png|70px]] <br> <br> ''siehe Fußnote'' <br> [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Generalgouvernement 1945|Generalgouvernement]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]]''' <br> | ||
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+ | Die militärische Nachrichtenagentur der Sowjetunion, "SowInformbüro", berichtet über die Lage an der Front in Polen: <br> | ||
* Der Zusammenbruch der deutschen Weichselverteidigung wird beschleunigt, als die sowjetische 8. Gardearmee sowie Spitzen der 1. Gardepanzerarmee die taktische Verteidigungszone durchbricht. Um nicht von der Roten Armee eingekesselt zu werden, setzt sich die Division in unorganisch zusammengesetzten Kolonnen ohne jegliche Führung durch die Armee oder Heeresgruppe nach Westen ab. Der Angriff der sowjetischen 33. Armee aus dem Brückenkopf von Pulawy zielte auf die Stadt Radom, die bis 16. Januar zusammen mit der südlicher vorgehenden 69. Armee umschlossen und erobert wurde. Die 1. und 2. Garde-Panzer-Armee führten nach dem Einbruch an der Front des deutschen XXXXVI. Panzerkorps den operativen Durchbruch in Richtung auf Kutno und Lodz, in der zweiten Phase nördlich der Warthe über Posen bis zur Oder. | * Der Zusammenbruch der deutschen Weichselverteidigung wird beschleunigt, als die sowjetische 8. Gardearmee sowie Spitzen der 1. Gardepanzerarmee die taktische Verteidigungszone durchbricht. Um nicht von der Roten Armee eingekesselt zu werden, setzt sich die Division in unorganisch zusammengesetzten Kolonnen ohne jegliche Führung durch die Armee oder Heeresgruppe nach Westen ab. Der Angriff der sowjetischen 33. Armee aus dem Brückenkopf von Pulawy zielte auf die Stadt Radom, die bis 16. Januar zusammen mit der südlicher vorgehenden 69. Armee umschlossen und erobert wurde. Die 1. und 2. Garde-Panzer-Armee führten nach dem Einbruch an der Front des deutschen XXXXVI. Panzerkorps den operativen Durchbruch in Richtung auf Kutno und Lodz, in der zweiten Phase nördlich der Warthe über Posen bis zur Oder. | ||
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* Generaloberst Ferdinand Schörner (* 1892 München) [[Datei:Ferdinand Schörner.jpg|thumb|150px|''Generaloberst Ferdinand Schörner'']] wird vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler als Nachfolger von Generaloberst Josef Harpe zum Oberbefehlshaber der deutschen Heeresgruppe A, die der sowjetischen 1. Weißrussischen Front unter Marschall Georgi K. Schukow gegenübersteht, ernannt. Schörner ist der einzige Soldat, der seinen Dienst in der deutschen Armee als Einjährig-Freiwilliger begann und in die Führung aufgestiegen ist. Er ist ein überzeugter Nationalsozialist. | * Generaloberst Ferdinand Schörner (* 1892 München) [[Datei:Ferdinand Schörner.jpg|thumb|150px|''Generaloberst Ferdinand Schörner'']] wird vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler als Nachfolger von Generaloberst Josef Harpe zum Oberbefehlshaber der deutschen Heeresgruppe A, die der sowjetischen 1. Weißrussischen Front unter Marschall Georgi K. Schukow gegenübersteht, ernannt. Schörner ist der einzige Soldat, der seinen Dienst in der deutschen Armee als Einjährig-Freiwilliger begann und in die Führung aufgestiegen ist. Er ist ein überzeugter Nationalsozialist. | ||
* Bis jetzt sind die sowjetischen Truppen gegenüber der Heeresgruppe A auf 300 km Breite bis zu 150 km tief eingebrochen und haben die Hauptkräfte der deutschen Verteidigung überrannt. Abgeschnittene deutsche Truppen versuchten nach Kämpfen mit sowjetischen Armeetruppen und polnischen Partisanen die Verbindung mit der inzwischen weit nach Westen abgedrängten deutschen Front wiederherzustellen. | * Bis jetzt sind die sowjetischen Truppen gegenüber der Heeresgruppe A auf 300 km Breite bis zu 150 km tief eingebrochen und haben die Hauptkräfte der deutschen Verteidigung überrannt. Abgeschnittene deutsche Truppen versuchten nach Kämpfen mit sowjetischen Armeetruppen und polnischen Partisanen die Verbindung mit der inzwischen weit nach Westen abgedrängten deutschen Front wiederherzustellen. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | ||
− | + | * Nördlich der Weichsel konnten die Bolschewisten nach Zuführung weiterer Verbände ihre Einbrüche trotz der hartnäckigen Gegenwehr unserer Truppen erweitern. Am fünften Tag der Abwehrschlacht im ostpreußischen Grenzgebiet errangen unsere Verbände gegen den Ansturm von 35 sowjetischen Divisionen erneut einen Abwehrerfolg. | |
+ | * Heeresgruppe A : Gegen Armeegruppe Heinrici zahlreiche Angriffe, die abgewiesen wurden. Das XXXXIX. Gebirgskorps setzt sich ab. Nach Sammeln und Aufschließen der Verbände trat der Feind aus dem Raum westlich Litzmannstadt (Łódż) erneut nach Westen und Nordwesten an. Der Feind errang wieder breites Gelände. 17. Armee: Der Feind überschritt den Dunajez; der Brückenkopf Tarnow wurde geräumt. Einbrüche bei der in Nordosten eingesetzten 339. Infanteriedivision. Absetzen des IX. Armeekorps in die A2-Stellung. In Krakau selbst schwere Kämpfe; westlich der Stadt erreichte der Feind die Weichsel. 9. Armee: Ostwärts Litzmannstadt halten noch eigene Kräfte. Die Verwendung des Panzerkorps „Großdeutschland" verzögerte sich durch feindliche Angriffe. An Litzmannstadt vorbeistoßend erreichte der Feind Bruckstadt und den Raum ostwärts Kutno. Sochaczew wurde zurückgenommen; doch wurden die eigenen Kräfte dann nach Gombin abgedrängt. | ||
+ | * Heeresgruppe Mitte: Erneut Krisen in den Angriffsräumen. Der Zusammenhang der 2. Armee ist gefährdet, da der Feind die Front zwischen Modlin und Sochaczew an zahlreichen Stellen tief durchbrach und - westlich Mielau ausholend - über Soldau nach Nordwesten und ostwärts Mielau über Praschnitz nach Norden vorstieß. Bei der 4. Armee griff der Feind den Abschnitt des Fallschirm-Panzerkorps | ||
+ | „Hermann Göring" an; doch konnte er zum Teil im zweiten Graben aufgefangen werden. Bei der 3. Panzerarmee stieß der Gegner bis zur Inster vor. An der Inster-Stellung wurde er abgewiesen. Durch Zurücknahme der Front auf diese wird der Durchbruch voraussichtlich vermieden werden. | ||
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| <center> [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] [[Datei:Ungarn 1919-1946.png|70px]] <br><br> [[Datei:Slowakei 1939-1945.png|70px]] [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] <br> ''siehe Fußnote'' </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Königreich Ungarn 1945|Königreich Ungarn]] / [[Slowakische Republik 1945|Slowakische Republik]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]]''' <br> | | <center> [[Datei:UdSSR 1923-1955.png|70px]] [[Datei:Ungarn 1919-1946.png|70px]] <br><br> [[Datei:Slowakei 1939-1945.png|70px]] [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] <br> ''siehe Fußnote'' </center> || '''[[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Königreich Ungarn 1945|Königreich Ungarn]] / [[Slowakische Republik 1945|Slowakische Republik]] / [[Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1945|Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken]]''' <br> | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | ||
− | + | * In Budapest haben die Truppen der 2. Ukrainischen Front die Säuberung der Osthälfte der Stadt (Pest) vom Gegner beendet und sind bis zum Ufer der Donau vorgedrungen, wobei etwa 5.000 Häuserblocks eingenommen wurden. In den Händen des Gegners verbleibt also nur noch ein kleiner Teil der Westhälfte der Stadt (Buda). Nach vorläufigen Angaben haben die Truppen der 2. Ukrainischen Front während der Kämpfe zur Liquidierung der in Budapest eingekreisten Gruppierung des Gegners zwischen dem 28. Dezember 1944 und dem 18. Januar 1945 59.390 deutsche und ungarische Soldaten und Offiziere gefangen genommen, 20.000 davon am 18. Januar. Unter den Gefangenen sind der Kommandeur der 10. Ungarischen Infanteriedivision Andros Sandor und sein Stab. | |
+ | * Heeresgruppe Süd: Am 18.1. um 5 Uhr Beginn des Angriffs des IV. SS-Panzerkorps aus der Nordostecke des Plattensees, der die tiefgegliederte Front des Feindes durchstieß. Abschirmung nach Westen, Bildung eines Brückenkopfes über den W-Kanal bei Kaloz und den Malew-Kanal. Der Angriff der 23. Panzerdivision in Richtung Stuhlweißenburg blieb jedoch liegen. Nördlich der Donau wurden | ||
+ | abermals fünf Kilometer zurückgewonnen. Bei der 8. Armee Ruhe. | ||
'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | ||
− | + | * Südlich Mostar lebhaftere Tätigkeit. Im Drina-Save-Dreieck verschärfte Lage durch die Banden. Angriff der 41. Infanteriedivision nördlich anschließend; weitere Erfolge der eigenen Kräfte südlich der Donau gegen 5., 6., 1. und 21. Tito-Division. An der Drau-Front wurden bulgarische Gefangene eingebracht. Im Kosakenraum feindliche Gegenangriffe. | |
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | ||
− | + | * Heeresgruppe H: Kommando-Unternehmien gegen die Insel Schouwen. Beginn eines britischen Angriffs aus einem am 16.1. erzielten kleinen Einbruch nördlich Sittard, um den Roer-Brückenkopf in Besitz zu nehmen (7. Panzerdivision, 43. und 52. Infanteriedivision sowie 8. Panzerbrigade, wohl auch Garde-Panzerdivision). | |
+ | * Heeresgruppe B: Fortdauer der Angriffe im Raume Houffalize - Oberwampach. Houffalize wurde geräumt. Ein Gegenangriff bei Oberwambach und Schaupach wurde zurückgewiesen. | ||
+ | * Die Einbruchsstelle bei Orscholz-Riegel (Tettingen) konnte der Gegner nicht erweitern. Erfolgreiche Abwehr zahlreicher Angriffe bei Rittershofen - Haiten. Am Oberrhein Durchstoß der 7. Fallschirmjäger-Division bei Dengolsheim; in Sesenheim Ortskämpfe. | ||
+ | * 750 viermotorige Bomber gegen Hamburg, Paderborn und Bielefeld. 100 Jäger gegen das westfälische Industriegebiet. Nachts 60 - 80 Moskitos gegen Magdeburg und 130 im Westraum. Geringer eigener Einsatz. | ||
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'''Wehrmachtsbericht: Die Lage im Südraum:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht: Die Lage im Südraum:''' <br> | ||
− | + | * Den Engländern stehen für einen neuen Schwerpunkt drei Infanteriedivisionen und zwei Panzerdivisionen zur Verfügung. Am Ostflügel Schwächung der Front durch Einsatz von Italienern und Sicherungskräften; also kein Angriff geplant. Keine besonderen Kampfhandlungen. | |
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'''Politischer Lageüberblick der Wehrmacht:''' <br> | '''Politischer Lageüberblick der Wehrmacht:''' <br> | ||
− | + | * Der General Bradley hat wieder die Führung der 1. und 9. US-amerikanische Armee übernommen. In einer Rede im Unterhaus unterstrich Churchill den Großeinsatz der Amerikaner und ihre Opfer. | |
+ | * In seiner Rede vor dem Unterhaus trat Churchill für Tito ein auf Kosten von König Peter und erklärte, die Alliierten bedürften der ital. Hilfe nicht. | ||
+ | * Die Gegenregierung von Lublin hat ihren Sitz nach Warschau verlegt. | ||
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+ | * Der Wehrmachtsführungsstab wird von Friedberg nach Zossen verlegt. Codewort des neuen Standortes ist "Maybach I". | ||
* Tagebuch des Philosophen und Redakteurs Matthias Menzel (eigentlich Karl Willy Beer): "Ich höre, wie die vielen Gräben, mit denen der Volkssturm die rasende Jagd einer entfesselten Maschinenarmee stoppen sollte, überrollt worden sind wie Maulwurfshaufen. Wo waren sie alle geblieben, die Adolf-Hitler-Linie, die Bracht-Linie, die Heimatlinie, geschanzt und gebuddelt von Hunderttausenden vom ersten Frühlicht bis zum Versinken des Tages, ohne Pause und Sonntag?! Die Russen sind gekommen, ihre Schaufelpanzer haben die Aufschüttungen vor sich her geschoben, und sogleich war das primitive Werk von Wochen ein Nichts." | * Tagebuch des Philosophen und Redakteurs Matthias Menzel (eigentlich Karl Willy Beer): "Ich höre, wie die vielen Gräben, mit denen der Volkssturm die rasende Jagd einer entfesselten Maschinenarmee stoppen sollte, überrollt worden sind wie Maulwurfshaufen. Wo waren sie alle geblieben, die Adolf-Hitler-Linie, die Bracht-Linie, die Heimatlinie, geschanzt und gebuddelt von Hunderttausenden vom ersten Frühlicht bis zum Versinken des Tages, ohne Pause und Sonntag?! Die Russen sind gekommen, ihre Schaufelpanzer haben die Aufschüttungen vor sich her geschoben, und sogleich war das primitive Werk von Wochen ein Nichts." | ||
* Bericht aus Groß Nappern bei Osterode in Ostpreußen: Schon vor acht Uhr kommt Lehrer H. und sagt: "Es ist soweit! Richten Sie sofort Ihren Treck!" Fieberhaftes Rennen treppauf, treppab. Was soll aus Tante Käthe werden? Sie ist 81, krank und will von nichts wissen. | * Bericht aus Groß Nappern bei Osterode in Ostpreußen: Schon vor acht Uhr kommt Lehrer H. und sagt: "Es ist soweit! Richten Sie sofort Ihren Treck!" Fieberhaftes Rennen treppauf, treppab. Was soll aus Tante Käthe werden? Sie ist 81, krank und will von nichts wissen. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | ||
− | + | * Heeresgruppe A : Der Feind erreichte die Dunajez-Talsperre; nördlich davon gleichfalls Absetzbewegungen. Nordostwärts Krakau wird noch ein Brückenkopf gehalten. Jedoch steht der Feind in der Stadt und ist westlich von ihr mit Panzern vorgedrungen. Panzerstöße an der Reichsgrenze wurden abgewiesen. Jedoch gelang es Panzern, in das Industriegebiet vorzustoßen. Bei Tschenstochow feindliche Bereitstellungen. An der Straße nach Wielun stieß der Feind nordwestlich vor. Von den vorn eingesetzten Verbänden fehlen Meldungen. Nordostwärts anschließend stieß der Feind in Bereitstellungen der Div. „Großdeutschland". Er umfaßt Litzmannstadt. Kutno wird von dem Panzerkorps „Hermann Göring" gehalten. Kämpfe im Raum von Sochaczew und Gombin. | |
+ | * Heeresgruppe Mitte: Vordringen des Feindes im Raum Zichenau und südostwärts Soldau. Das XX. Armeekorps setzte sich ab. In Ostpreußen kleinere Einbrüche. Im Raum von Gumbinnen und nördlich davon gelang es dem Gegner, mit Teilen die Inster zu überschreiten. | ||
+ | * 4500 Lufteinsätze, 23 Abschüsse, drei Verluste. Erstmalig 60 russische Flugzeuge in dem Raum von Breslau. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage im Nordraum.''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage im Nordraum.''' <br> | ||
− | + | * An Stelle des Generaloberst Rendulic, der die Führung der Heeresgruppe Nord übernehmen wird, wird der General der Gebirgstruppen Böhme als Oberbefehlshaber der 20. Gebirgsarmee und als Wehrmachtsbefehlshaber Norwegen treten. Die Kilpisjärvi-Stellung („Semmering"=Stellung) soll bis Frühjahr gehalten werden. Dadurch wird noch ein ganz kleiner Streifen von Finnland besetzt gehalten. Die endgültige Stellung ist die „Tauern"=Stellung. | |
+ | * Das Geneneralkommando XVIII. Armeekorps ist mit der Eisenbahn zum größten Teil abgefahren und kann bis Ende des Monats in den Vogesen eintreffen. Die 163. Infanteriedivision ist bereits zur Hälfte abgefahren. Um Kräfte gegen Sabotage und Unruhen zur Hand zu haben, werden Teile aus Nordnorwegen nach Süden verlegt. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | ||
− | + | * Beim Angriff der Gruppe Breith stießen die drei Panzerdivisionen weiter nach Süden vor, die Divisionen "Wiking" und "Totenkopf" nach Osten, nördlich von ihnen die 1. Panzerdivision. Aus dem anschließenden Bogen stieß die 23. Panzerdivision nach Süden vor, kam jedoch nur gering voran. 135 Flugzeuge unterstützen den Angriff. In Budapest, das durch 132 Flugzeuge versorgt wurde, mußte der | |
+ | Brückenkopf ostwärts der Donau geräumt werden. Nördlich der Donau kamen die eigenen Kräfte weiter voran. Bei der 8. Armee nur örtliche Kampfhandlungen. Bei Malinez griff der Feind weiter an. | ||
'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | ||
− | + | * Die Engländer sollen in Saloniki Kräfte gelandet haben. Die Spitze der 22. Infanteriedivision erreichte Vlasenica; die 297. Infanteriedivision im Vormarsch über Serajewo (später Sarajewo) an die Drau-Front. In Syrmien wurde der Angriff fortgesetzt und ist bisher bereits 5 - 8 km über das Ziel hinausgestoßen, da der feindliche Widerstand sich als mürbe erwies. Die eigenen Kräfte sind jetzt durch den Oberbefehlshaber angehalten worden. Die Gruppe Fischer kam weiter nach Westen und Süden vor, wird jetzt jedoch auf das Eintreffen der 297. Infanteriedivision warten. Deshalb ist keine unmittelbare Entspannung für den Angriff im Kosakenraum zu erwarten. In | |
+ | diesem feindliche Gegenangriffe. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | ||
− | + | * Im Hafengebiet von Hamburg schwere Schäden (davon vier neue U-Boote, ferner 13 beschädigt). Die Verteidigung durch 200 bis 300 Flakrohre ist nicht ausreichend für ein so großes Gebiet. Der Gegner versuchte wieder einen Großanflug, wurde aber durch schlechtes Wetter behindert, das heißt nur 150 gegen Kaiserslautern. Nachts 80 Moskitos. Zwischen Hamburg und Berlin trieben acht Ballone mit Störkabeln an, die die Hochspannungsleitungen beschädigen sollen, ohne Schaden angerichtet zu haben. Eigener Einsatz nur gering. | |
+ | * Die Amerikaner haben, nachdem sie an der Nordfront eine Division aus der Reserve im Raum Verviers eingesetzt haben, noch sieben operative Verbände bereit. Aus den unteren Vogesen wurde die 36. US-amerikanische nach Osten verschoben. Unklar ist die Feindlage im Raum von Straßburg (3. algerische und 2. französische Panzerdivision). | ||
+ | * Bei der Heeresgruppe H im Bogen von Arnheim ein eigener Vorstoß. Bei dem Vorstoß nördlich Sittard scheint es sich um einen Angriff zu handeln, der geplant war, als die eigene Offensive begann. Die Briten stellen ihr Unternehmen als Großoffensive heraus, um ihre Tätigkeit gegenüber den Amerikanern zur Geltung zu bringen. Sie führen ihre Angriffe langsam, aber stetig in nordwestlicher Richtung vor. Drei Divisionen stehen hier einer eigenen gegenüber. Herangeführt werden die 12. Volksgrenadierdivision und die 116. Panzerdivision. Die Wege sind, da die Temperatur um 0 Grad liegt, schlecht. Dadurch verzögert sich auch die Zuführung der (an sich bereitstehenden, starken) Benzinbestände. | ||
+ | * Heeresgruppe B: Der Druck gegen die Nordostfront ist so stark wie bisher. Nur geringe Einbrüche. An der Südfront bei Diekirch konnte der Gegner einen Überraschungserfolg erzielen. Er überschritt die Sauer in breiter Front. Eigene Kräfte wurden abgeschnitten. Neue Kräfte sind im Herankommen. Der Oberbefehlshaber West ist nicht sicher, ob diese genügen werden. | ||
+ | * Heeresgruppe G : Beim Gegenstoß im Orscholz-Riegel erzielte die 11. Panzerdivision Erfolge, wurde jedoch aus Tattingen wieder herausgedrückt. In den unteren Vogesen wehrt sich die eingeschlossene US-amerikanische Gruppe; sie soll nicht mehr angegriffen, sondern ausgehungert werden. Am 20.1. wird die 25. Panzerdivision durch die 47. Volksgrenadierdivision herausgelöst. Die 10. SS-Panzerdivision im Stoß nach Süden. Ferner Vorstöße aus dem Brückenkopf nach Osten. | ||
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'''Wehrmachtsbericht: Die Lage im Südraum:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht: Die Lage im Südraum:''' <br> | ||
− | + | * Umgruppierungen wurden eingeleitet. Die 157. Reservedivision übernahm den Abschnitt der 4. Fallschirmjäger-Division, die nach Osten verschoben wird, um als Reserve eine Panzerdivision freizumachen. Die 98. Infanteriedivision wird eingeschoben, um Auffrischung zu ermöglichen. Die 710. Infanteriedivision wird durch die 111 . Jägerdivision abgelöst und dann an das Adriatische Küstengebiet verlegt. Die 356. Infanteriedivision wird ab 22.1. in den Osten abtransportiert, und zwar über den Brenner und | |
+ | über Tarvis im Tempo 4 + 4 . | ||
+ | * Vorstoß nach Nizza durch 2 Kleinst-U-Boote, von denen eines zurückkehrte (geringe Belegung). Im Süden von Livorno Erfolge durch Kleinst-U-Boote. In Ancona nur geringe Belegung mit Landebooten. | ||
+ | |||
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Die japanischen Kawasaki Flugzeug- und Motorenwerke werden bei US-amerikanischen Luftangriffen stark beschädigt; die Produktionskapazität sinkt dadurch um rund 45%. <br> | Die japanischen Kawasaki Flugzeug- und Motorenwerke werden bei US-amerikanischen Luftangriffen stark beschädigt; die Produktionskapazität sinkt dadurch um rund 45%. <br> | ||
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{| class="wikitable" |cellpadding="5" cellspacing="0" border="2" | {| class="wikitable" |cellpadding="5" cellspacing="0" border="2" | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Ostfront:''' <br> | ||
− | + | * Es gelang dem Gegner erneut, die Hauptkampflinie vor Oberschlesien zu durchbrechen. Litzmannstadt ging verloren. Über Kutno drang der Gegner nach Westen vor; außerdem stieß er in nördlicher Richtung über Włocławek vor. An der Südfront erreichte er Soldau. | |
+ | * Die ostpreußische Front hielt bis auf einen größeren Einbruch im Raum von Hohensalza. | ||
+ | * Bei Neusandec wurde der Gegner abgewiesen; nur bei der Dunajez-Talsperre drang er weiter vor. Krakau ging verloren. Südlich der Stadt halten sich eigene Kräfte. Nordwestlich davon hielt die 75. Infanteriedivision ihren Abschnitt; nördlich davon stieß der Gegner bis Oberschlesien heran. An Divisionen sind im Zulauf unter anderem: 712. Infanteriedivision von der unteren Maas, die mit Teilen schon eingesetzt ist. Über Tschenstochow drang der Gegner bis an den Wald westlich der Stadt vor. Bei Landsberg wurde er abgewiesen. Es kämpfen sich zurück die 342., die 16. Panzer- und die 10. Panzergrenadierdivision. Von den übrigen Verbänden fehlen Meldungen. Der General Hohn, Führer der Gruppe Hohn, ist gefallen. Südlich Litzmannstadt (Lodz) hielten die eigenen Kräfte; die Stadt selbst ging verloren. Über Kutno stieß der Gegner gegen Włocławek vor, wo ein eigener Brückenkopf gebildet worden ist. | ||
+ | * Heeresgruppe Mitte: Das XXVIII. und XXIII. Armeekorps setzte sich, da der Feind in ihre Front einbrach, nach Osten ab. Panzerspitzen des Feindes erreichten Soldau und stießen in Richtung Gilgenberg vor. Die ostwärts anschließende Front setzte sich in nordostwärtiger Richtung ab. Die 3. Panzerarmee schloß sich mit dem rechten Flügel dieser Bewegung an. In Ostpreußen erweiterte der Gegner seinen Einbruch bei Hohensalza nach Osten zu einem tiefen Keil. Ragnit ging verloren; doch konnte der Feind hier abgeriegelt werden. Bei Tilsit wurde er abgewiesen. | ||
+ | * Bei der Heeresgruppe Nord keine besonderen Kampfhandlungen. Zwei Infanteriedivisionen jetzt auf dem Marsch zum Abtransport, eine weitere soll folgen. Aus Memel wird eine Panther-Abteilung abgezogen. Wegen der Verminungen zwischen Lübeck und Danzig ein Stopp von noch 62 Schiffen. | ||
+ | * 1900 feindliche und 408 eigene Einsätze. Die Luftflotte 7 erhält außer den schon zugeführten zwei Jagdgeschwadern jetzt noch ein drittes aus dem Westen. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage im Nordraum.''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage im Nordraum.''' <br> | ||
− | + | * Nach feindlichen Nachrichten ist jetzt eine norwegische Kompanie, die von Schweden aus in US-amerikanischen Flugzeugen überflogen wurde, am Porsanger=Fjord eingesetzt. Das Wetter verzögerte die eigenen Übersetzbewegungen. Da Sabotage in Oslo droht, wird erwogen, ob die Einladungen in kleineren Häfen erfolgen sollen. | |
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Ungarn und in der Slowakei:''' <br> | ||
− | + | * Der Angriff der Gruppe Breith stieß in südostwärtiger Richtung bis zur Donau vor. Angriffe des Gegners in die Flanke waren noch nicht stark. Die nördlich anschließenden Kräfte kamen bis in den Raum von Stuhlweißenburg vor. Der Gegner zieht zwei mechanische Korps von Norden heran. Eigene Gegenangriffe, um den Gegner zu fesseln. 57 Flugzeuge zur Versorgung von Budapest. Nach Oberschlesien ist das Generalkommando LXXII. Armeekorps verlegt, um die bereits abtransportierte 20. und die nachfolgende 8. Pamzerdivision zu führen. Die 271. Infanteriedivision wird nach Nordosten in die Slowakei verschoben. Die Gruppe Heinrici setzte sich weiter ab. Nachdrängender Gegner wurde abgewiesen | |
'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage in Südosteuropa:''' <br> | ||
− | + | * Die 22. Infanteriedivision im Vormarsch über Vlasenica zum Vorstoß entlang der Drina. Am 19.1. Beginn eines Unternehmens der 114 . Jägerdivision im Raum von Travnik. Im Drina-Save-Dreieck hat der Gegner seine Kräfte unter der 2. Tito-Armee zusammengefaßt. Bei dem eigenen Unternehmen in Syrmien wurden 12.000 feindliche Tote gezählt. Die 7. SS-Gebirgsdivision wird jetzt herausgelöst. Über | |
+ | ihre weitere Verwendung ist noch nicht entschieden. In Syrmien wird eine neue Hauptkampflinie vorbereitet, hinter der die Nachhuten zurückgenommen werden sollen. | ||
+ | * Die Kampfgruppe Fischer kam wieder etwas voran. Bei Virovitica stieß der Gegner vor, wurde jedoch abgewiesen. Der Einsatz der Bulgaren an der Drau ist zur Zeit ungewiss; unklar ist ferner, ob bulgarische Kräfte auch an die Front der 2. Panzerarmee geführt werden. Angriffe von 350 viermotorigen Bombern gegen den Raum von Budapest. | ||
+ | * Das Lazarettschiff GRADISCA ist in Leros eingetroffen. | ||
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'''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage an der deutschen Westfront:''' <br> | ||
− | + | * Der englische Angriff bezweckt wohl Fesselung eigener Kräfte. Die brit. Reserven sind vorläufig so aufgelockert aufgestellt, daß die Bildung eines neuen Schwerpunktes nicht erkennbar ist. Die eigenen Vorstöße im Raum von Arnheim wurden fortgesetzt. Bei Roermond keine Angriffe. Nördlich Sittard setzte der Gegner seine Angriffe fort, wodurch einige Orte verlorengingen. Durch den Einsatz einer Sturmgeschütz-Brigade konnte der Durchbruch verhindert werden. Außerdem sind schon Teile der 12. Volksgrenadierdivision da. | |
+ | * Heeresgruppe B: Gegen die 6. Panzerarmee wieder Angriffe mit Schwerpunkt bei St. Vith und ostwärts Vilsalm. Die 1., 12 . und 2. SS-Panzerdivisionen mit den beiden Panzergeneralkommandos sind jetzt herausgelöst. Schneeverwehungen hemmen die Bewegungen. Von der 5. Panzerarmee wird die Panzer-Lehrdivision zur 7. Armee verlegt. Bei Diekirch, wo der Gegner anscheinend Panzer zuführt, konnte ein Durchbruch verhindert werden. Aber der Feind errang doch wieder neues Gelände. | ||
+ | * Heeresgruppe G : Im Orscholz=Riegel ist jetzt die aus den USA neu zugeführte 8. Panzerdivision aufgetaucht. Der Angriff der 11. Panzerdivision gegen Nenniz schlug nicht durch. Ein Angriff gegen den in Hatten eingedrungenen Feind schlug nicht durch. Aus dem Brückenkopf stieß die 10. SSPan. nach Westen vor. Die 7. Fallschirmjäger-Division stellte bei Drusenheim die Verbindung her. | ||
+ | 7. Fallsch.=Jäg.=Div. stellte bei Drusenheim die Verbindung her. | ||
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+ | | <center> [[Datei:USA 1912-1959.png|70px]] [[Datei:Großbritannien.png|70px]]<br><br>[[Datei:Belgien.png|70px]] [[Datei:Großdeutsches Reich.png|70px]] <br> ''siehe Fußnote'' </center> || '''[[Vereinigte Staaten von Amerika 1945.01|Vereinigte Staaten von Amerika (USA)]] / [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland 1945|Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland]] / [[Großdeutsches Reich 1945.01|Großdeutsches Reich]] / [[Niederlande 1945|Reichskommissariat Niederlande]] / [[Königreich Belgien 1945|Königreich Belgien]]''' <br> | ||
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+ | '''Wehrmachtsbericht. Die militärische Lage der Luftkriegsführung:''' <br> | ||
+ | Wegen schlechten Wetters nur ganz geringe Lufttätigkeit. <br> | ||
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* Von der V-2-Startbatterie 485 mit der Leitstelle in Den Haag starten folgende Raketen: [[Datei:V 2.jpg|70px|thumb|''V 2'']] | * Von der V-2-Startbatterie 485 mit der Leitstelle in Den Haag starten folgende Raketen: [[Datei:V 2.jpg|70px|thumb|''V 2'']] | ||
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'''Die militärische Lage der Seekriegsführung:''' <br> | '''Die militärische Lage der Seekriegsführung:''' <br> | ||
* Der Oberbefehlshaber der Marine nimmt nachmittags an der Führerlage teil. Der wichtigste Punkt ist der, dass der Oberbefehlshaber der Marine im Hinblick auf die bedrohliche Ostlage 20.000 Soldaten der Kriegsmarine für das Heer zur Verfügung gestellt hat. Der Führer stimmt diesem Angebot zu und entscheidet, dass Ausbildungseinheiten der Kriegsmarine in entsprechender Stärke in den dänischen Raum zu verlegen und in die dortige Landverteidigung einzugliedern sind, damit hierdurch Heereskräfte herausgelöst werden können. | * Der Oberbefehlshaber der Marine nimmt nachmittags an der Führerlage teil. Der wichtigste Punkt ist der, dass der Oberbefehlshaber der Marine im Hinblick auf die bedrohliche Ostlage 20.000 Soldaten der Kriegsmarine für das Heer zur Verfügung gestellt hat. Der Führer stimmt diesem Angebot zu und entscheidet, dass Ausbildungseinheiten der Kriegsmarine in entsprechender Stärke in den dänischen Raum zu verlegen und in die dortige Landverteidigung einzugliedern sind, damit hierdurch Heereskräfte herausgelöst werden können. | ||
+ | * Vor Gibraltar eigene U-Boot-Erfolge. | ||
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Version vom 27. Juni 2024, 17:35 Uhr
Weltchronik der zweiten Dekade des Januar 1945
Die sowjetischen Streitkräfte beginnen ihre Winteroffensive zwischen Weichsel und Oder
Das Generalgouvernement wird nach der Besetzung des Verwaltungssitzes in Kraków aufgelöst
Schwer verwundete Kriegsgefangene sollen In der Schweiz ausgetauscht werden

Die dunkelrot gefärbten Gebiete gingen Deutschland in den letzten zwei Wochen verloren.
Hier geht es zu den Ereignissen der Jahre... | 1935 / 1936 / 1937 / 1938 / 1939 / 1940 / 1941 / 1942 / 1943 |
Hier geht es zu den Ereignissen der Monate des Jahres 1944 | Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember |
Hier geht es zu den Ereignissen der Monate des Jahres 1945 | Januar / Februar / März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember |
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Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Tagesbefehl von Marschall Georgi Schukow: An die Soldaten, Unteroffiziere, Offiziere und Generäle der Truppen der 1. Weißrussischen Front. Kampfgefährten! Die große Stunde hat geschlagen! Die Zeit ist gekommen, dem Feind den letzten, entscheidenden Schlag zu versetzen und dem faschistischen Tier in seiner eigenen Höhle den Garaus zu machen und über Berlin die Siegesfahne zu hissen! | ||||||
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Königreich Griechenland / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland In Griechenland wird zwischen dem Oberkommando der britischen Truppen und der kommunistischen Widerstandsbewegung "Ethnikos Laikos Apeleftherotikos" (ELAS) ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, das am 19. Januar in Kraft treten soll. Die ELAS verpflichtet sich zunächst unter anderem zur Übergabe ihrer Gefangenen. | ||||||
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Bei Stuhlweißenburg ist eine Panzerschlacht im Gange. - Der Ostbahnhof von Budapest ist hart umkämpft. Die Kampfpause in Mittelitalien dauert an. - Der Führererlass zum Volksopfer: Wer sich an gesammelten Sachen bereichert oder solche Sachen sonst ihrer Verwendung entzieht, wird mit dem Tod bestraft. - Die Schneefälle der vergangenen Tage führen mangels Personal zu vielfältigen Problemen, vom Entgleisen von Straßenbahnen bis zum Nichtfunktionieren der personell beträchtlich dezimierten Müllabfuhr. Schneeberge versperren die Hauseingänge und Gassen, denn es herrscht Mangel an Personal auch bei den Schneeräumern. Wieder einmal sind die Frauen aufgerufen, das Fehlen männlicher Arbeitskräfte durch ihren Einsatz wettzumachen. - In einem Prozess gegen 19 Eisenbahndiebe und eine Hehlerin wurden neben Freiheitsstrafen auch drei Todesurteile verhängt. Die Verurteilten hatten an ihrem Dienstort, dem Rangierbahnhof Simmering, zahlreiche Diebstähle begangen und aus den Ladungen der Waggons Wein, Getreide, Lebensmittel und Bedarfsartikel für den Schwarzmarkt entwendet.
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Das Oberkommando der Wehrmacht meldet verschwommen, dass in den Ardennen „der über die Ourthe nach Westen vorspringende Teil, ohne vom Feind bedrängt zu werden, zurückgenommen und die Stadt St.-Hubert aufgegeben“ wurde. Damit beginnt die Räumung der Ende Dezember 1944 zurückeroberten Gebiete.
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien Die Royal Air Force unternimmt in der Nacht zum 11. Januar einen weiteren Luftangriff auf das Gebiet von Hannover. 74 Tonnen Bomben werden abgeworfen.
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik der Philippinen / Kaiserreich Großjapan | ||||||
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Vereinigte Staaten von Amerika Das Oberkommando der Marine der Vereinigten Staaten hebt eine Bestimmung auf, wonach bei der Marine beschäftigte Krankenschwestern nicht heiraten dürfen; in den vergangenen Monaten hatte eine große Zahl von Schwestern den Dienst quittiert, um heiraten zu können. | ||||||
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Vereinigte Staaten von Amerika / Kaiserreich Großjapan Die US-amerikanische Luftwaffe fliegt einen Luftangriff auf die seit Februar 1942 von japanischen Truppen besetzte britische Kronkolonie Singapur an der Südspitze der Halbinsel Malakka. |
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
Nach Beginn der Ardennenoffensive der Deutschen drängten die Alliierten die Sowjets, ihre Abwehr im Westen durch einen Angriff im Osten zu unterstützen. Der auf den 20. Januar 1945 festgelegte Großangriff wird daraufhin von Stalin auf heute vorverlegt. Er wird geführt von den Marschällen und Generalen Rokossowski und Tschernjakowski gegen Ostpreußen, Schukow gegen Berlin und Konjew gegen Breslau. Auf breiter Front eröffnet die Rote Armee mit insgesamt 2,2 Millionen Mann und zahlreichen Panzern ihre nächste Offensive, die "Winteroffensive" genannt wird. Die Weichsel wird rasch überschritten, die ersatzgeschwächten deutschen Truppen im besetzten Westpolen haben den sowjetischen Verbänden fast nichts mehr entgegen zu setzen. Sowjetische Artillerieeinheiten der 1. Ukrainischen Front unter dem Befehl von Marschall Iwan S. Konew eröffnen vom südlich der polnischen Hauptstadt Warschau gelegenen Baranow-Brückenkopf aus die großangelegte Winteroffensive der Roten Armee gegen die deutsche Wehrmacht. Der Durchbruch bei Baranow öffnet der sowjetischen Armee den Weg nach Deutschland. Damit fällt ganz Polen der Provisorischen Regierung zu, die ihren Sitz nach Warschau verlegt.
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue Ein "Anfängerkochkurs für Strohwitwer" beginnt in der Hauswirtschaftlichen Beratungsstelle des Deutschen Frauenwerks, 10, Favoritenstraße 105 in Wien.
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
An der Front in Mittelitalien kommt es zu beiderseitigen Aufklärungsvorstößen, heißt es im Wehrmachtsbericht, "im rückwärtigen Gebiet wurden bei Säuberungsunternehmen 2.500 Banditen gefangen". Als Banditen wurden die Freiheitskämpfer bezeichnet. |
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Großdeutsches Reich / Königreich Griechenland / Provisorischer Staat Albanien Der Rückzug der deutschen Heeresgruppe E unter dem Befehl von Generaloberst Alexander Löhr aus Griechenland und Albanien kommt zum Abschluss. | ||||
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik der Philippinen / Kaiserreich Großjapan |
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich TBD | ||||||
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue Da wegen der totalen Theatersperre seit dem 1. September 1944 keine Bühnenvorstellungen mehr stattfinden dürfen, wird die Volksoper in Wien in ein Kino umgewandelt.
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Vereinigte Staaten von Amerika / Ohio In Cleveland, Ohio, treten 300.000 Rüstungsarbeiter in den Streik. |
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Die militärische Nachrichtenagentur der Sowjetunion, "SowInformbüro", berichtet über die Lage an der Front in Polen:
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Der US-amerikanische General George Patton schreibt in sein Notizbuch: "Ich fuhr zu den Houffalize angreifenden Truppen. Ein deutscher Maschinengewehrschütze muss nach seinem Tod sofort gefroren sein, da er sich mit ausgestreckten Armen und einem Munitionsgurt in der Hand in halb hockender Stellung befand. Eine weitere Folge des schnellen Erfrierens Gefallener ist ihre weinrote Verfärbung, ein unangenehmer Anblick."
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Schweizerische Eidgenossenschaft / Vereinigte Staaten von Amerika / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich Auf Vermittlung der schweizerischen Regierung wird zwischen dem Großdeutschen Reich, den Vereinigten Staaten und Großbritannien der Austausch schwer verwundeter Kriegsgefangener in der Schweiz vereinbart. | ||||
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik der Philippinen / Kaiserreich Großjapan |
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Großdeutsches Reich Das Wetterschiff WUPPERTAL, das seit Ende Oktober 1944 mit 17 Mann Besatzung und einem vierköpfigen Wettertrupp an der Eiskante zwischen Grönland und Spitzbergen in der Grönlandsee Position bezogen hat, beendet seine planmäßigen Wettermeldungen, als die Maschine des Schiffes ausfällt und das Schiff bei Windstärke 10 mitsamt der Besatzung verlorengeht. Trotz intensiver Suche mit U-Booten und Flugzeugen bleibt die Crew des Unternehmens „Zugvogel“ für immer spurlos verloren. |
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich TBD | ||||
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Die militärische Nachrichtenagentur der Sowjetunion, "SowInformbüro", berichtet über die Lage an der Front in Budapest:
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue In Wien werden wegen staatsfeindlicher Tätigkeit 98 Mitarbeiter der Firma Donau-Chemie festgenommen, darunter Fremdarbeiter, Strafgefangene und Kriegsgefangene verschiedener Nationen, die in dem Werk zum Arbeitsdienst eingesetzt worden waren. Festgenommen werden aber auch die zwei Justizbeamten, die zur Bewachung der Männer angestellt waren, und führende deutsche Mitarbeiter der Firma. Das Werk war zu einer Zentrale für eine multinationale Widerstandsgruppe geworden.
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik der Philippinen / Kaiserreich Großjapan | ||||
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Großdeutsches Reich Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Vereinigte Staaten von Amerika Britische und US-amerikanische Truppen treffen im Zuge ihrer Gegenoffensive in den Ardennen bei Houffalize (Ostbelgien) aufeinander. |
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Großdeutsches Reich / Ungarn / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden
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Großdeutsches Reich | ||||
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue Alle Oberschülerinnen und Hauptschülerinnen, die im 3., 4. und 5. Wiener Bezirk wohnen, werden, soweit sie nicht im Kriegseinsatz sind, aufgefordert, sich in den Dienststellen des Bannes 503 in Einsatzkleidung zu melden. Alle verfügbaren Arbeitskräfte werden zur Beseitigung von Fliegerschäden eingesetzt.
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Schweizerische Eidgenossenschaft / Vereinigte Staaten von Amerika / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich Über die Schweiz wurde der Austausch von Kriegsgefangenen vereinbart. Es sollen in der zweiten Januarhälfte rund 5.000 deutsche Verwundete gegen 2.500 amerikanische und britische, sowie rund 900 Zivilinternierte ausgetauscht werden. | ||||
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik der Philippinen / Kaiserreich Großjapan |
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken In der Sowjetunion wird mit der Entwicklung einer Kopie der V-1-Rakete begonnen. Der Volkskommissar für Luftfahrtindustrie erlässt den Erlass Nr. 7350 "Über die Beauftragung von OKB-51 mit der Entwicklung einer Kopie der Fi-103-Rakete" wird erlassen.
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik der Philippinen / Kaiserreich Großjapan |
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika Das deutsche Auswärtige Amt protestiert gegen Völkerrechtsverletzungen der US Army. Hauptvorwurf ist die Erschießung deutscher Sanitäter nach deren Gefangennahme. Dazu ist es tatsächlich gekommen, nachdem die Leichen von 80 teilweise mit Kopfschüssen hingerichteten GIs bei Malmedy entdeckt worden sind. | ||||
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Lodz und Kraków werden von der Roten Armee eingenommen. Nach der Besetzung des Verwaltungssitzes des Generalgouvernements mit dem Verwaltungssitz in Kraków wird das Generalgouvernement aufgelöst. Diese sowjetische Offensive greift auf die anschließenden Fronten über, die sich jetzt in Ostpreußen und Schlesien auf das Reichsgebiet verschieben. Die Rote Armee nimmt Tilsit (Sowjetsk) und Wroclawek ein. Die polnische Industriestadt Lódz wird von Einheiten der 1. Weißrussischen Front der Roten Armee unter dem Oberbefehl von Marschall Georgi K. Schukow erobert. Sowjetische Truppen überqueren die Grenzen des Deutschen Reiches; danach beginnt der Kampf um das Schlesische Industriegebiet, das von der deutschen 17. Armee verteidigt wird. Sowjetische Bomber greifen Breslau an. Krakau wird von der sowjetischen 59. Armee freigekämpft. Die militärische Nachrichtenagentur der Sowjetunion, "SowInformbüro", berichtet über die Lage an der Front in Polen:
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik der Philippinen / Kaiserreich Großjapan | ||||
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Vereinigte Staaten von Amerika / Kaiserreich Großjapan Die japanischen Kawasaki Flugzeug- und Motorenwerke werden bei US-amerikanischen Luftangriffen stark beschädigt; die Produktionskapazität sinkt dadurch um rund 45%. |
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Großdeutsches Reich | ||||
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Großdeutsches Reich / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik Polen / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Generalgouvernement / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken / Königreich Schweden TBD
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Großdeutsches Reich / Königreich Ungarn / Slowakische Republik / Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
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Großdeutsches Reich / Reichsland Elsaß-Lothringen / Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Französische Republik / Königreich Belgien / Königreich der Niederlande / Großherzogtum Luxemburg / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
Menschen sterben.
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Großdeutsches Reich / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien / Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Großdeutsches Reich / Reichskommissariat Niederlande / Königreich Belgien
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Großdeutsches Reich / Alpen- und Donau-Reichsgaue
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland / Königreich Italien / Italienische Sozialrepublik / Großdeutsches Reich
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / Republik der Philippinen / Kaiserreich Großjapan | ||||
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Vereinigte Staaten von Amerika (USA) In der US-amerikanischen Hauptstadt Washington legt Präsident Franklin Delano Roosevelt den Amtseid für seine vierte Wahlperiode ab; neuer Vizepräsident wird Harry Spencer Truman. Der bisherige Vizepräsident Henry Agard Wallace übernimmt das Staatssekretariat für Wirtschaft. Roosevelt ist der erste US-Präsident, der länger als zwei Wahlperioden amtiert. |
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