Deutscher Bund 1866: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Prager Interimstheater wird die Oper "Die verkaufte Braut" von Friedrich Smetana uraufgeführt. <br> | Im Prager Interimstheater wird die Oper "Die verkaufte Braut" von Friedrich Smetana uraufgeführt. <br> | ||
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− | | style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 06.1866|07.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]]''' <br> | + | | style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 06.1866|07.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]]''' <br> |
Preußische Truppen marschieren in das von Österreich verwaltete Herzogtum Holstein ein und verstoßen damit gegen die im Vorjahr mit Österreich geschlossene "Gasteiner Konvention", nach der Schleswig preußischer und Holstein österreichischer Verwaltung unterstellt wurde. <br> | Preußische Truppen marschieren in das von Österreich verwaltete Herzogtum Holstein ein und verstoßen damit gegen die im Vorjahr mit Österreich geschlossene "Gasteiner Konvention", nach der Schleswig preußischer und Holstein österreichischer Verwaltung unterstellt wurde. <br> | ||
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Frankreich und Österreich unterzeichnen einen Geheimvertrag, in dem sich Österreich-Ungarn als Preis für die französische Neutralität im Fall eines Krieges gegen Preußen zur Abtretung eines Teils von Venetien verpflichtet. Außerdem wird vereinbart, dass ein "unabhängiger" Rheinstaat auf Kosten Preußens gegründet werden soll. <br> | Frankreich und Österreich unterzeichnen einen Geheimvertrag, in dem sich Österreich-Ungarn als Preis für die französische Neutralität im Fall eines Krieges gegen Preußen zur Abtretung eines Teils von Venetien verpflichtet. Außerdem wird vereinbart, dass ein "unabhängiger" Rheinstaat auf Kosten Preußens gegründet werden soll. <br> | ||
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− | | <center>'''[[Chronik 06.1866|14.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Lombardei-Venedig.jpg|50px]] [[Datei:Italien 1861-1946.gif|50px]] [[Datei:Frankreich.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Lombardo-Venetien 1870|Königreich Lombardo-Venetien]] / [[Königreich Italien 1866|Königreich Italien]] / [[Französisches Kaiserreich 1866|Französisches Kaiserreich]]''' <br> | + | | <center>'''[[Chronik 06.1866|14.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Lombardei-Venedig.jpg|50px]] [[Datei:Italien 1861-1946.gif|50px]] [[Datei:Frankreich.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Lombardo-Venetien 1870|Königreich Lombardo-Venetien]] / [[Königreich Italien 1866|Königreich Italien]] / [[Französisches Kaiserreich 1866|Französisches Kaiserreich]]''' <br> |
− | Aufgrund des Einmarschs preußischer Truppen ins Herzogtum Holstein beschließt der Frankfurter Bundestag auf Antrag Österreichs | + | Aufgrund des Einmarschs preußischer Truppen ins Herzogtum Holstein beschließt der Frankfurter Bundestag auf Antrag Österreichs mehrheitlich, das Bundesheer gegen Preußen zu mobilisieren. Preußen unter Ministerpräsident Graf Otto von Bismarck hält den Bundesbeschluss für rechtswidrig und erklärt den Bund für aufgelöst. Tatsächlich aber sind die Angelegenheiten Schleswigs und Holsteins durchaus eine Bundesangelegenheit, und der Bund darf Maßnahmen bei einer Verletzung des Bundesrechtes einleiten. Dies sieht man nicht als Provokation, sondern vielmehr als Verzweiflungstat Österreichs an, das zu spät erkannte, dass Preußen auf einen Krieg zusteuert. Nun sucht es Rückhalt im Bund, um Preußen zu entmutigen. Der österreichische Antrag wird vor der Abstimmung noch verändert. Nur die vier gemischten Korps werden als Bundesheer mobilisiert, nicht die drei österreichischen. Wichtiger ist, dass noch kein gemeinsamer Bundesfeldherr bestimmt wird, was in der entscheidenden Sitzung des Bundestages noch einmal die Schwächen des Deutschen Bundes aufzeigt, wenn seine Führungsmächte uneins sind. Bei der Abstimmung bringen fast alle Staaten eigene Begründungen und besondere Vorbehalte zum Ausdruck. Nach preußischer Ansicht hat Dänemark die Souveränität von Schleswig und Holstein an Österreich und Preußen übertragen, so dass es sich nicht um eine Bundesangelegenheit handelt. Der Antrag und die Abstimmung im Bundestag seien bundeswidrig. Die Abstimmung im Engeren Rat des Bundestags bringt folgendes Ergebnis: <br> |
+ | * Für den Antrag stimmen Österreich, Bayern, Sachsen, Württemberg, Hannover, Kurhessen, Hessen-Darmstadt, die 13. Kurie (Nassau stimmführend) und die 16. Kurie (Schaumburg-Lippe stimmführend, außerdem Liechtenstein und Reuß ältere Linie dafür). Minderheitsvoten für Österreich in ihrer jeweiligen Kurie geben Meiningen (12. Kurie) und Frankfurt (17. Kurie) ab. | ||
+ | * Der Gesandte für Schaumburg-Lippe hat keine Instruktion für die Stimmabgabe erhalten. Allerdings schließt er sich der Mehrheit in seiner Kurie an. Schaumburg-Lippe plant noch für Juni den Gang ins preußische Lager. | ||
+ | * Dagegen stimmen Luxemburg-Limburg, die 12. Kurie, die 14. Kurie (beide Mecklenburg), die 15. Kurie (Oldenburg, Anhalt und beide Schwarzburg) und die 17. Kurie (Hamburg, Bremen und Lübeck). | ||
+ | * Baden enthält sich, schwenkt aber im Anschluss auf die österreichische Seite über. | ||
+ | * Reuß jüngere Linie will den Antrag an einen Ausschuss verwiesen sehen und plant noch im Juni, sich Preußen anzuschließen. | ||
+ | * Preußen verweigerte eine Stimmabgabe. | ||
+ | * Holsteins Stimme ruht seit 1864, ist aber der Sache nach noch im österreichischen Lager. | ||
+ | * Nach Stimmen ergibt das eine Mehrheit von 9 Stimmen für und 5 Stimmen gegen den Antrag, bei einer Enthaltung. Von den 33 Mitgliedsstaaten stimmen 12 für und 17 (einschließlich Preußen) gegen ihn gestimmt oder geben ihre Stimme nicht ab. Vier Stimmen können nicht gerechnet werden (Holstein, Baden, Reuß jüngere Linie, Schaumburg-Lippe. | ||
+ | * Preußen hält den Antrag für einen Bruch des Bundes, da Österreich nicht den komplizierten Weg der ordentlichen Bundesexekution geht. Es handele sich um eine bundesrechtlich unerlaubte Kriegserklärung gegen einen Mitgliedsstaat. Mit der heutigen Annahme habe der Bund zu bestehen aufgehört. Preußen behält sich seine Ansprüche an der Liquidationsmasse des Bundes vor. Die Grundlage der deutschen Nation bestehe aber fort: Preußen wolle auf dieser Grundlage und seinem Reformplan einen neuen Bund mit den dazu willigen übrigen Mitgliedsstaaten gründen. | ||
+ | * Am Krieg nimmt der Bundestag nicht wesentlich teil. | ||
+ | * Das aus dem Deutschen Bund ausgetretene Preußen erklärt die Bundesverfassung für außer Kraft gesetzt. Der Bundestag beschließt auf einen österreichisch-bayerischen Antrag hin die Mobilmachung eines Teils der Bundesarmee. Sachsen, Kurhessen und Hannover lehnen Preußens Aufforderungen, sich dem preußischen Reformvorschlag anzuschließen, ab. <br> | ||
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| style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 06.1866|15.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Lombardei-Venedig.jpg|50px]] [[Datei:Italien 1861-1946.gif|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Lombardo-Venetien 1870|Königreich Lombardo-Venetien]] / [[Königreich Italien 1866|Königreich Italien]]''' <br> | | style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 06.1866|15.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Lombardei-Venedig.jpg|50px]] [[Datei:Italien 1861-1946.gif|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Lombardo-Venetien 1870|Königreich Lombardo-Venetien]] / [[Königreich Italien 1866|Königreich Italien]]''' <br> | ||
Beginn des "Deutschen Krieges" um die Vorherrschaft in Deutschland, zugleich beginnt der österreichisch-italienische Krieg um die Vorherrschaft in der Lombardei und in Venezien. Preußen kämpft im Bund mit den kleineren norddeutschen Staaten (insgesamt 18) gegen Österreich, Bayern, Württemberg, Sachsen, Hannover, Baden, Kurhessen, Hessen-Darmstadt, Nassau und anderen (insgesamt 13) Staaten. <br> | Beginn des "Deutschen Krieges" um die Vorherrschaft in Deutschland, zugleich beginnt der österreichisch-italienische Krieg um die Vorherrschaft in der Lombardei und in Venezien. Preußen kämpft im Bund mit den kleineren norddeutschen Staaten (insgesamt 18) gegen Österreich, Bayern, Württemberg, Sachsen, Hannover, Baden, Kurhessen, Hessen-Darmstadt, Nassau und anderen (insgesamt 13) Staaten. <br> | ||
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+ | | <center>'''[[Chronik 06.1866|16.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Luxemburg.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Großherzogtum Luxemburg 1860|Großherzogtum Luxemburg]]''' <br> | ||
+ | Das Großherzogtum Luxemburg sieht den Bundestag für nicht mehr beschlussfähig an, hält aber am Fortbestand des Deutschen Bundes fest. <br> | ||
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| <center>'''[[Chronik 06.1866|20.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Lombardei-Venedig.jpg|50px]] [[Datei:Italien 1861-1946.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Lombardo-Venetien 1870|Königreich Lombardo-Venetien]] / [[Königreich Italien 1866|Königreich Italien]]''' <br> | | <center>'''[[Chronik 06.1866|20.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Lombardei-Venedig.jpg|50px]] [[Datei:Italien 1861-1946.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Lombardo-Venetien 1870|Königreich Lombardo-Venetien]] / [[Königreich Italien 1866|Königreich Italien]]''' <br> | ||
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| style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 06.1866|29.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Hannover 1837-1866.gif|50px]] [[Datei:Bayern 1388-1918.gif|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Königreich Hannover 1860|Königreich Hannover]] / [[Königreich Bayern 1860|Königreich Bayern]]''' <br> | | style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 06.1866|29.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Hannover 1837-1866.gif|50px]] [[Datei:Bayern 1388-1918.gif|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Königreich Hannover 1860|Königreich Hannover]] / [[Königreich Bayern 1860|Königreich Bayern]]''' <br> | ||
Zwei Tage nach der für die hannoveranischen und bayerischen Truppen siegreichen Schlacht über die preußische Armee bei Langensalza im Thüringer Becken müssen die Bayern und die Hannoveraner aufgrund starker Erschöpfung und mangels Nachschubs sowie anhaltender preußischer Gegenangriffe dennoch kapitulieren. <br> | Zwei Tage nach der für die hannoveranischen und bayerischen Truppen siegreichen Schlacht über die preußische Armee bei Langensalza im Thüringer Becken müssen die Bayern und die Hannoveraner aufgrund starker Erschöpfung und mangels Nachschubs sowie anhaltender preußischer Gegenangriffe dennoch kapitulieren. <br> | ||
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+ | | <center>'''[[Chronik 06.1866|30.06.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]]''' <br> | ||
+ | Seit dem 19. Juni stellten sich Oldenburg, Lippe, Sachsen-Coburg, Sachsen-Altenburg, Schwarzburg-Sondershausen, Waldeck, Anhalt und Mecklenburg-Schwerin an die Seite Preußens. <br> | ||
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| style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 07.1866|03.07.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Sachsen 1815-1918.gif|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Sachsen 1860|Königreich Sachsen]]''' <br> | | style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center>'''[[Chronik 07.1866|03.07.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Sachsen 1815-1918.gif|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Sachsen 1860|Königreich Sachsen]]''' <br> | ||
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| style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]]''' <br> | | style="color:blue;background-color:#eeffcc | <center> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] </center> || style="color:blue;background-color:#eeffcc | '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]]''' <br> | ||
Das Preußische Abgeordnetenhaus wird neu gewählt. Die oppositionelle Fortschrittspartei verliert mehr als die Hälfte ihrer Mandate. <br> | Das Preußische Abgeordnetenhaus wird neu gewählt. Die oppositionelle Fortschrittspartei verliert mehr als die Hälfte ihrer Mandate. <br> | ||
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+ | | <center>'''[[Chronik 07.1866|06.07.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Preußen 1863-1918.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Königreich Preußen 1866|Königreich Preußen]]''' <br> | ||
+ | Seit dem 4. Juli stellten sich Bremen, Lübeck, Hamburg, Schaumburg-Lippe, Schwarzburg-Rudolstadt, Reuß jüngere Linie, Sachsen-Weimar, Mecklenburg-Strelitz und Braunschweig an die Seite Preußens. Würde der Bundestag dazu die Kraft haben, könnte er gegen diese Staaten wie auch die Staaten, die sich bereits im Juni an die Seite Preußens stellten, ebenso wie gegen Preußen selbst vorgehen. Einige zögern die Mobilmachung heraus, und Braunschweig kann diese sogar ganz vermeiden. Ihrem Selbstverständnis nach haben sie sich nicht unbedingt vom Deutschen Bund losgesagt, auch wenn sie ihre Gesandten vom Bundestag zurückzogen. <br> | ||
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| <center>'''[[Chronik 07.1866|20.07.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Lombardei-Venedig.jpg|50px]] [[Datei:Italien 1861-1946.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Lombardo-Venetien 1870|Königreich Lombardo-Venetien]] / [[Königreich Italien 1866|Königreich Italien]]''' <br> | | <center>'''[[Chronik 07.1866|20.07.1866]]''' <br> [[Datei:Deutschland.gif|50px]] [[Datei:Österreich-Ungarn.jpg|50px]] [[Datei:Lombardei-Venedig.jpg|50px]] [[Datei:Italien 1861-1946.gif|50px]] </center> || '''[[Deutscher Bund 1866|Deutscher Bund]] / [[Österreich-Ungarische Monarchie 1866|Österreich-Ungarische Monarchie]] / [[Königreich Lombardo-Venetien 1870|Königreich Lombardo-Venetien]] / [[Königreich Italien 1866|Königreich Italien]]''' <br> |
Version vom 14. Februar 2018, 15:07 Uhr
DEUTSCHER BUND
Hauptstadt: Frankfurt am Main
Chronik des Jahres 1866
Chronik vom 1. Januar bis zum 24. August 1866
Der Deutsche Krieg beendet den Deutschen Bund
Die Gründung eines Norddeutschen Bundes wird verabredet
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Chronik des Deutschen Bundes des Jahres ... 1856 - 1857 - 1858 - 1859 - 1860 - 1861 - 1862 - 1863 - 1864 - 1865 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund
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Deutscher Bund / Königreich Preußen Die andauernden Spannungen in der Schleswig-holsteinischen Frage werden vom Ministerpräsidenten Preußens, Graf Otto von Bismarck, dazu benutzt, um die Preußen in die Vormachtsstellung in Deutschland, notfalls mit militärischen Mitteln, zu bringen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen In Berlin gründet Wilhelm Adolf Lette einen "Verein zur Förderung der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts". Der auch noch im 21. Jahrhundert bestehende "Lette-Verein" ist die erste Berufsbildungsstätte für Frauen in Deutschland. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Königreich Italien / Österreich-Ungarische Monarchie Preußen schließt mit Italien den "Govone-Vertrag". Das auf drei Monate befristete Bündnis sichert Preußen Italiens militärische Unterstützung für den Fall eines Krieges gegen Österreich. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie Preußen beantragt beim Bundestag eine durchgreifende Bundesreform und die Wahl einer Nationalversammlung. Der preußische Ministerpräsident Graf Otto von Bismarck will damit die nationalen Bewegungen auf die Seite Preußens ziehen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Osmanisches Reich / Fürstentum Rumänien Per Volksabstimmung wird der 27 Jahre alte Karl Eitel Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen als Carol I. zum neuen Fürsten von Rumänien gewählt. Er soll eine rumänische Linie der schwäbischen Hohenzollern begründen. Rumänien steht immer noch unter der Vorherrschaft des Osmanischen Reiches. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Österreich-Ungarische Monarchie Im Prager Interimstheater wird die Oper "Die verkaufte Braut" von Friedrich Smetana uraufgeführt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie Preußische Truppen marschieren in das von Österreich verwaltete Herzogtum Holstein ein und verstoßen damit gegen die im Vorjahr mit Österreich geschlossene "Gasteiner Konvention", nach der Schleswig preußischer und Holstein österreichischer Verwaltung unterstellt wurde. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie / Königreich Lombardo-Venetien / Königreich Italien / Französisches Kaiserreich Frankreich und Österreich unterzeichnen einen Geheimvertrag, in dem sich Österreich-Ungarn als Preis für die französische Neutralität im Fall eines Krieges gegen Preußen zur Abtretung eines Teils von Venetien verpflichtet. Außerdem wird vereinbart, dass ein "unabhängiger" Rheinstaat auf Kosten Preußens gegründet werden soll. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie / Königreich Lombardo-Venetien / Königreich Italien / Französisches Kaiserreich Aufgrund des Einmarschs preußischer Truppen ins Herzogtum Holstein beschließt der Frankfurter Bundestag auf Antrag Österreichs mehrheitlich, das Bundesheer gegen Preußen zu mobilisieren. Preußen unter Ministerpräsident Graf Otto von Bismarck hält den Bundesbeschluss für rechtswidrig und erklärt den Bund für aufgelöst. Tatsächlich aber sind die Angelegenheiten Schleswigs und Holsteins durchaus eine Bundesangelegenheit, und der Bund darf Maßnahmen bei einer Verletzung des Bundesrechtes einleiten. Dies sieht man nicht als Provokation, sondern vielmehr als Verzweiflungstat Österreichs an, das zu spät erkannte, dass Preußen auf einen Krieg zusteuert. Nun sucht es Rückhalt im Bund, um Preußen zu entmutigen. Der österreichische Antrag wird vor der Abstimmung noch verändert. Nur die vier gemischten Korps werden als Bundesheer mobilisiert, nicht die drei österreichischen. Wichtiger ist, dass noch kein gemeinsamer Bundesfeldherr bestimmt wird, was in der entscheidenden Sitzung des Bundestages noch einmal die Schwächen des Deutschen Bundes aufzeigt, wenn seine Führungsmächte uneins sind. Bei der Abstimmung bringen fast alle Staaten eigene Begründungen und besondere Vorbehalte zum Ausdruck. Nach preußischer Ansicht hat Dänemark die Souveränität von Schleswig und Holstein an Österreich und Preußen übertragen, so dass es sich nicht um eine Bundesangelegenheit handelt. Der Antrag und die Abstimmung im Bundestag seien bundeswidrig. Die Abstimmung im Engeren Rat des Bundestags bringt folgendes Ergebnis:
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie / Königreich Lombardo-Venetien / Königreich Italien Beginn des "Deutschen Krieges" um die Vorherrschaft in Deutschland, zugleich beginnt der österreichisch-italienische Krieg um die Vorherrschaft in der Lombardei und in Venezien. Preußen kämpft im Bund mit den kleineren norddeutschen Staaten (insgesamt 18) gegen Österreich, Bayern, Württemberg, Sachsen, Hannover, Baden, Kurhessen, Hessen-Darmstadt, Nassau und anderen (insgesamt 13) Staaten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Großherzogtum Luxemburg Das Großherzogtum Luxemburg sieht den Bundestag für nicht mehr beschlussfähig an, hält aber am Fortbestand des Deutschen Bundes fest. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie / Königreich Lombardo-Venetien / Königreich Italien Italien erklärt Österreich den Krieg und tritt in das mit Preußen verabredete Bündnis gegen Österreich ein, das nun einen Zwei-Fronten-Krieg führen muss. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie Mit der Bekanntmachung der preußischen Kriegserklärung an Österreich stößt die preußische Hauptmacht unter Generalstabschef Helmuth Graf von Moltke über die böhmische Grenze nach Süden vor. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Österreich-Ungarische Monarchie / Königreich Lombardo-Venetien / Königreich Italien Bei Custoza erleiden italienische Truppen eine Niederlage gegen die Truppen Österreich-Ungarns. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Königreich Hannover / Königreich Bayern In der Schlacht von Langensalza im Thüringer Becken nahe der Unstrut können die verbündeten hannoverisch-bayerischen Truppen die preußischen Verbände schlagen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Königreich Hannover / Königreich Bayern Zwei Tage nach der für die hannoveranischen und bayerischen Truppen siegreichen Schlacht über die preußische Armee bei Langensalza im Thüringer Becken müssen die Bayern und die Hannoveraner aufgrund starker Erschöpfung und mangels Nachschubs sowie anhaltender preußischer Gegenangriffe dennoch kapitulieren. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen Seit dem 19. Juni stellten sich Oldenburg, Lippe, Sachsen-Coburg, Sachsen-Altenburg, Schwarzburg-Sondershausen, Waldeck, Anhalt und Mecklenburg-Schwerin an die Seite Preußens. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie / Königreich Sachsen Mit der Schlacht bei Königgrätz (heute Hradec Kralové in Tschechien) gelingt der preußischen Armee der kriegsentscheidende Sieg über die österreichisch-sächsische Armee. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen Das Preußische Abgeordnetenhaus wird neu gewählt. Die oppositionelle Fortschrittspartei verliert mehr als die Hälfte ihrer Mandate. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen Seit dem 4. Juli stellten sich Bremen, Lübeck, Hamburg, Schaumburg-Lippe, Schwarzburg-Rudolstadt, Reuß jüngere Linie, Sachsen-Weimar, Mecklenburg-Strelitz und Braunschweig an die Seite Preußens. Würde der Bundestag dazu die Kraft haben, könnte er gegen diese Staaten wie auch die Staaten, die sich bereits im Juni an die Seite Preußens stellten, ebenso wie gegen Preußen selbst vorgehen. Einige zögern die Mobilmachung heraus, und Braunschweig kann diese sogar ganz vermeiden. Ihrem Selbstverständnis nach haben sie sich nicht unbedingt vom Deutschen Bund losgesagt, auch wenn sie ihre Gesandten vom Bundestag zurückzogen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Österreich-Ungarische Monarchie / Königreich Lombardo-Venetien / Königreich Italien Die Flotte des Königreichs Italien erleidet in der Seeschlacht bei Lissa eine Niederlage gegen ein österreichisches Geschwader. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie / Königreich Lombardo-Venetien / Königreich Italien / Französisches Kaiserreich Preußen und Österreich unterzeichnen auf Betreiben des preußischen Ministerpräsidenten Graf Otto von Bismarcks, der durch einen raschen Friedensschluss ein mögliches Eingreifen Frankreichs verhindern will, den Vorfrieden von Nikolsburg. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Königreich Württemberg Das Königreich Preußen und das Königreich Württemberg schließen einen Friedens- und Bündnisvertrag. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Großherzogtum Baden Das Königreich Preußen und das Großherzogtum Baden schließen einen Friedens- und Bündnisvertrag. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen Das Königreich Preußen und 21 weitere Staaten schließen Verträge über die Gründung eines Norddeutschen Bundes, der offiziell im kommenden Jahr entstehen soll. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Königreich Bayern Das Königreich Preußen und das Königreich Bayern schließen einen Friedens- und Bündnisvertrag. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Österreich-Ungarische Monarchie In Prag schließen die Parteien des "Deutschen Krieges" einen Friedensvertrag. Der Deutsche Bund wird aufgelöst. Es wird vereinbart, dass Österreich Preußen Schleswig und Holstein überlässt. Zudem muss Österreich Preußen freie Hand lassen, Norddeutschland bis zur Mainlinie unter seiner Führung zu einigen. Damit ist der Weg frei für die von Preußen angestrebte Neuordnung Deutschlands ohne Österreich. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Österreich-Ungarische Monarchie Der Präsident des Deutschen Bundes, Kaiser Franz Joseph I. von Österreich, legt die Präsidentschaft nieder. Der Deutsche Bund wird aufgelöst, der Präsidialgesandte Aloys Freiherr von Kübeck verlässt Frankfurt am Main. Die Nachfolgeorganisation Norddeutscher Bund wurde bereits beschlossen, ist jedoch noch nicht installiert; Deutschland existiert für die nächsten Monate ohne einen offiziellen Bund lediglich als eine Gemeinschaft von "Kleinstaaten", die im Norden von Preußen dominiert werden und im Süden aus vier großen Staaten bestehen. Österreich verlässt den Bund mit Deutschland für immer.
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III. Quartal - IV. Quartal | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
I. Quartal - II. Quartal - III. Quartal - IV. Quartal | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Chronik des Norddeutschen Bundes des Jahres ... 1868 - 1869 - 1870 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Chronik des Deutschen Bundes ... vom 15.11. bis zum 10.12.1870 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Chronik des Deutschen Reiches ... zwischen 10.12.1870 und 17.01.1871 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Chronik des Deutschen Kaiserreiches des Jahres ... 1871 - 1872 - 1873 - 1874 - 1875 - 1876 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
spätere Chroniken Deutschlands | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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