Deutscher Bund 1870
DEUTSCHER BUND
Hauptstadt: Frankfurt am Main
Chronik des Jahres 1870
Chronik des Zeitraums vom 15. November 1870 bis zum 10. Dezember 1870
Baden, Hessen, Bayern und Württemberg treten dem Norddeutschen Bund bei
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Chronik des Deutschen Bundes des Jahres ... 1860 - 1861 - 1862 - 1863 - 1864 - 1865 - 1866 | ||||||||||||||||||||||||||||
Chronik des Norddeutschen Bundes des Jahres ... 1866- 1867- 1868 - 1869 - Norddeutscher Bund 1870 | ||||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Norddeutscher Bund / Königreich Preußen / Großherzogtum Baden / Großherzogtum Hessen / Königreich Bayern / Königreich Württemberg / Österreichisch-Ungarische Monarchie Vertreter des Norddeutschen Bundes auf der einen und der Großherzogtümer Baden und Hessen auf der anderen Seite unterzeichnen einen Vertrag, der mit den Worten "Verfassung des Deutschen Bundes" überschrieben ist. Bis auf die Verabredung von einigen Übergangsregeln, zum Beispiel werden die Steuereinnahmen für das Heer bis zum 31. Dezember 1871 noch in die Kassen von Baden und Hessen direkt fließen, erkennen die beiden Staaten mit ihrer Unterschrift die Norddeutsche Bundesverfassung bei einem Beitrag unverändert an. Der Vertrag besagt, dass bei einem zukünftigen Beitritt der beiden Länder der Name Norddeutscher Bund in "Deutscher Bund" geändert wird; allerdings stehen die Ratifizierungen der Vertragspartner noch aus. Bayern, Württemberg und Österreich können sich noch nicht zu einem Beitritt entschließen, da sie mehr föderale Elemente in der Verfassung stärker betont haben möchten; hier sichert Preußen Vorschläge zur Nachbesserung zu.
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Deutscher Bund / Französische Republik Deutsche Truppen beginnen mit der Belagerung von La Fère im Département Aisne in der Region Picardie im Norden Frankreichs. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Französische Republik Bei Dreux im Département Eure-et-Loir, etwa 90 Kilometer westlich von Paris, findet ein Gefecht zwischen deutschen und französischen Einheiten statt. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Französische Republik Châtillon-sur-Seine im Département Côte d’Or am oberen Lauf der Seine im Arrondissement Montbard in Burgund wird von deutschen Militäreinheiten überfallen. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Französische Republik Bei der französischen Kommune La Madeleine-Bouvet im Département Orne im Arrondissement Mortagne-au-Perche in der Region Basse-Normandie findet ein Gefecht zwischen deutschen und französischen Einheiten statt. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Französische Republik Bei Bellême im Département Orne im Arrondissement Mortagne-au-Perche in der Region Basse-Normandie findet ein Gefecht zwischen deutschen und französischen Einheiten statt. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Bayern Nachdem der Norddeutsche Bund seinen Entwurf für eine neue Verfassung im Falle einer Erweiterung hinsichtlich der Verbesserung föderaler Elemente geändert hat, tritt das Königreich Bayern dem Vertrag zwischen dem Norddeutschen Bund, Baden und Hessen in Berlin bei, nachdem es Sonderrechte ausgehandelt hat. Die sogenannten "Novemberverträge" gestatten Bayern unter anderem ein eigenes Heer, eigenes Postwesen und eigene Eisenbahnen. Württemberg und Österreich schließen sich dem Vertrag nicht an. Der 1. Artikel des Vertrages lautet: „Die Staaten des Norddeutschen Bundes und das Königreich Bayern schließen einen ewigen Bund, welchem das Großherzogthum Baden und das Großherzogthum Hessen für dessen südlich vom Main belegenes Staatsgebiet schon beigetreten sind und zu welchem der Beitritt des Königreichs Württemberg in Aussicht steht. Dieser Bund heißt der Deutsche Bund.“ Im weiteren legt der Vertrag aber keinen neuen Verfassungstext vor und verweist auch nicht auf den Text aus dem badisch-hessischen Vertrag. Vielmehr bestimmt der Vertrag die norddeutsche Bundesverfassung als Grundlage und beschreibt dann die vorzunehmenden Verfassungsänderungen. Die 26 zu ändernden Paragraphen entsprechen inhaltlich aber fast alle dem Text aus dem badisch-hessischen Vertrag. Hinzu kommen unter anderem Reservatrechte für Bayern. Der Vertrag macht den Anschein, als wenn Bayern mit dem Norddeutschen Bund, ohne die übrigen Staaten, eine Gesamtrevision der Verfassung vorgenommen hat. Damit gönnt der Kanzler des ehemaligen Norddeutschen Bundes, Graf Otto von Bismarck, es Bayern, sich ein letztes Mal als süddeutsche Führungsmacht darzustellen. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund Der Reichstag des Deutschen Bundes tritt in Berlin zusammen. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Französische Republik
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Deutscher Bund / Königreich Württemberg Das Königreich Württemberg folgt Baden, Hessen und Bayern und unterzeichnet einen Vertrag mit dem Deutschen Bund. Dieser ist - wie auch der Vertrag, den der Bund mit Baden und Hessen schloss - wiederum ein eigentlicher Beitrittsvertrag, in dem sich Württemberg der Verfassung aus dem badisch-hessischen Vertrag ausdrücklich anschließt. Zudem regelt der Vertrag die Folgen für Württemberg, wie die Anzahl der württembergischen Bundesratsstimmen und die Sonderregelung für Post und Telegraphie, wie sie auch Bayern genießt. Damit werden alle deutschen Staaten bis auf Luxemburg und Österreich Mitglied eines neuen Deutschen Bundes, der nach Ratifizierung durch die Länderparlamente am 1. Januar 1871 in Kraft treten soll. Die Novemberverträge bereiten die sogenannte Reichsgründung vor, indem die Beitrittsbedingungen der Südstaaten geregelt werden. Dabei ändert sich das politische System kaum. Von bleibender Bedeutung werden die Sonderregeln für einige Südstaaten, die sogenannten Reservatrechte sein. Württemberg und Bayern dürfen eigene Verbrauchssteuern und Eisenbahntarife erheben und erhalten Sonderrechte im Post- und Telegrafenwesen. Alle drei Staaten dürfen weiterhin eigene Armeen unterhalten. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Französische Republik
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Deutscher Bund / Französische Republik
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Französische Republik
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Französische Republik Bei Amiens findet eine Schlacht zwischen der französischen Nordarmee und dem deutschen VIII. Armee-Korps statt. Die nach dem Fall von Metz frei gewordene erste Armee (VIII. und Teile des I. Korps) unter General Edwin von Manteuffel wurde zur Sicherung der Belagerung von Paris gegen die französische Nordarmee in den Raum nördlich von Paris verlegt. Vom 24. November an fanden außerhalb von Amiens an der Somme nördlich von Paris Kämpfe zwischen deutschen und französischen Verbänden statt. Nach mehreren kleineren Treffen von Aufklärungseinheiten begannen größere Kämpfe am Vortag in der Nähe der Ortschaft Villers-Bretonneux, östlich von Amiens. Hier bekämpften sich die neu aufgestellte französische Nordarmee unter Jean Joseph Farre und die Truppen des VIII. Korps unter General August Karl von Goeben. Insgesamt verfügen die französischen Streitkräfte in dieser Schlacht über 17.500 Mann reguläre Soldaten mit 50 Geschützen sowie ca. 8000 Mobilgarden mit 12 Geschützen. Die Deutschen sind mit etwa 30.000 Mann nach Zahl, Ausrüstung und Ausbildung überlegen und können die Franzosen zurückdrängen. Ein entscheidender Sieg gelingt den deutschen Truppen jedoch nicht, da sich die Franzosen mit Ausnahme der Festungsbesatzung von Amiens absetzen können. Es gelingt den abziehenden Franzosen, sich in den Schutz der Festung Arras zurückzuziehen, eine weitere Verfolgung erfolgt nicht. Die französischen Verluste betragen 1383 Gefallene und Verwundete, etwa 800 Mann wurden gefangen genommen. Die Preußen verlieren 1216 Soldaten und 76 Offiziere. Bei Beaune-la-Rolande findet eine zweite Schlacht zwischen preußischen und französischen Verbänden statt, und zwar zwischen dem XX. Korps unter dem Befehl von General Jean-Constant Crouzat und dem XVIII. Korps unter General Jean-Baptiste Billot der französischen Loirearmee auf der einen und dem deutschen X. Armee-Korps auf der gegnerischen Seite statt. Der rechte Flügel der Loirearmee mit dem XX. und XVIII. Korps verfügt über 60.000 Mann und 138 Geschütze und hat den Auftrag, die Belagerung von Paris zu entsetzen. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass ein großer Teil dieser Soldaten erst vor kurzen eingezogen wurde oder sich freiwillig gemeldet hat. Die Loirearmee leidet, wie alle anderen nach Sedan aufgestellten neuen Großverbände, unter einem Mangel an erfahrenen Soldaten, gerade im Bereich der Offiziere und Unteroffiziere. Durch die am 24. November erfolgten Treffen bei Ladon und Maizières wurden die Deutschen von dem französischen Aufmarsch informiert. Das X. Armee-Korps unter General Konstantin Bernhard von Voigts-Rhetz, bestehend aus Hannoverschen Truppen, verschanzte seine Positionen bei Beaune-la-Rolande. Insbesondere die Stadt selbst wurde, soweit es möglich war, zur Verteidigung vorbereitet. Die weitere Aufstellung der Flügel lehnt sich jeweils an die Stadt an. Voigts-Rhetz hat drei Brigaden mit 11.000 Mann und 70 Geschützen zur Verfügung. Die französischen Angriffe beginnen morgens ab 0800 Uhr, es kommen aber nicht sofort alle Einheiten zum Angriff, insbesondere die Einheiten des XVIII. Korps kommen erst mit einiger Verspätung. Die Stadt Beaune-la-Rolande wird dabei von der 38. Infanteriebrigade unter Generalmajor von Wedell verteidigt, auch nachdem der Ort durch Artillerie in Brand geschossen wird. Trotz der gegnerischen Übermacht gelingt es dem X. preußisch-hannoverschen Korps, sich zu behaupten, da die französischen Truppen nicht zur gleichen Zeit ihre ganze Streitkraft entwickeln. Das X. Korps ist schon erschöpft und die vorhandene Munition nahezu aufgebraucht, als um 1600 Uhr das III. Korps zur Unterstützung eingreift. Die 1. preußische Kavalleriedivision unter General Jakob von Hartmann und vier Bataillone von der 5. Infanteriedivision (von Stülpnagel) greifen auf dem linken französischen Flügel an. Die 5. Division geht hier gegen einen ausdrücklichen Befehl zum Halten einer rückwärtigen Stellung vor. Ein Durchbruch ist aber auch nach diesen Verstärkungen nicht sofort möglich, so dass sich die Kämpfe bis zum Einbruch der Nacht hinziehen. Da die Franzosen in allen Abschnitten nicht vorankamen, an einigen Bereichen sogar zurückgedrängt wurden, befiehlt General Jean-Constant Crouzat den Rückzug in den Wald von Orléans. Die erst vor kurzem aufgestellten Einheiten des 20. und 18. Korps gerieten bei den Kämpfen stark durcheinander; auf die bloße Vermutung hin, dass die Preußen bald geschlagen sein könnten, will Crouzat seine Einheiten nicht riskieren. Die Preußen gehen sofort zur Verfolgung über und können weitere Erfolge erzielen. Obwohl der Kampf über mehr als 10 Stunden geführt wird, bleiben die im Raum Artenay etwa 25 km entfernt stehenden weiteren französischen Verbände untätig und ermöglichen es daher den Preußen, die zahlenmäßig weit überlegenen Franzosen nacheinander zu schlagen. Der geplante Vormarsch auf Paris wird nach dieser Schlacht nicht mehr möglich. Die rechte Flanke der Franzosen ist geschlagen und bis zur neuen Sammlung nicht mehr einsetzbar. Dort befinden sich jetzt stattdessen preußische Verbände, über deren Stärke das Armeekommando keine genaue Information hat. Da diese Bedrohung beseitigt werden soll, macht die Loirearmee einen Schwenk nach rechts in Richtung auf Pithiviers. Über die Höhe der Verluste gibt es je nach Quelle unterschiedliche Angaben. Die deutschen Verlust werden recht übereinstimmend mit 858 Mann, darunter 38 Offizieren an Toten und Verwundeten angegeben. Der Verlust der Franzosen beziffert Meyers Lexikon auf 1300 Mann an Toten und Verwundeten und 1800 Gefangene an. Andere Quelle gehen hier bis zu 8000 Mann (zuzüglich 1000 Gefangene). | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Württemberg / Königreich Sachsen / Französische Republik Als Oberbefehlshaber von Paris und aller dortigen Streitkräfte fungierte General Louis Jules Trochu, der den Befehl über die Artillerieeinheiten an General Auguste-Alexandre Ducrot übertrug. Nach der Niederlage in der Schlacht von Le Bourget (28. bis 30. Oktober) und dem Fall der belagerten Festung Metz am 24. Oktober verschlechterte sich die Stimmung in Paris. Auch um diese wieder zu heben, entschließt sich General Louis Jules Trochu in Abstimmung mit Léon Gambetta zu einem Ausbruchsversuch aus dem belagerten Paris. Der Plan sieht vor, mit Ducrots zweiter Pariser Armee die feindlichen Reihen mit dem Ziel der Vereinigung mit der Loirearmee zu durchstoßen. Die Versorgungslage der Bevölkerung von Paris hat sich im November weiter verschlechtert. Die Preise für frei verfügbare Lebensmittel sind so sehr gestiegen, dass große Teile der Bevölkerung sich nur noch von Brot ernähren konnten. Brot bleibt erschwinglich, weil hierfür eine Preisbindung existiert. Trotzdem kommt es immer wieder zu Panik in der Bevölkerung, wenn einzelnen Bäckern die Ware ausgeht. Ducrot konzentriert sich auf das Überwinden des Belagerungsrings im Südosten der Stadt, damit dann bei Fontainebleau der Zusammenschluss der beiden Armee erfolgen kann. Bei einem erfolgreichen Vorstoß würden außerdem alle deutschen Truppen südlich und westlich von Paris von ihrer einzigen Bahnlinie für Nachschub über Lagny abgeschnitten werden. Ohne diese Bahnlinie wäre die Fortsetzung der Belagerung kaum möglich. Schauplatz der Kämpfe ist das Marnetal östlich von Paris. Dieser Abschnitt wird von der Württembergischen Division der 3. Armee gehalten. Die Vorbereitungen sind nun abgeschlossen und die Pariser Truppen an die Marne herangerückt. Kleinere Ausfälle an verschiedenen Punkten der Zernierungslinie sollten die deutsche Heeresleitung über die wahre Stoßrichtung irreführen. Die Franzosen versuchen einen Aufklärungsangriff. Bei Joinville soll über den Fluss gesetzt werden. Doch die Marne führt unerwartetes Hochwasser, verursacht eine Überschwemmung und zerstört eine von den Franzosen errichtete Brücke. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Sachsen / Französische Republik In der Nacht zu heute machen die französischen Truppen als Ablenkung zum Ausfall bei Villiers-Champigny erneut einen Vorstoß auf Chevilly, bei dem es ihnen gelingt, den Bahnhof von Choisy-le-Roi auf der Linie Paris-Orléans für einige Zeit zu besetzen. Bei diesem Kampf wird der Ort erneut schwer beschädigt, und es sind viele Opfer unter der Zivilbevölkerung zu beklagen. Die französischen Verluste am Plateau von Villiers betragen etwa 1.300 Mann. Durch die zerstörten Brücken stehen nun drei vollständige französische Korps auf der für sie falschen Seite der Marne und können nichts tun als im deutschen Artilleriefeuer abzuwarten. Die auf den Hügeln bei Chennevières-sur-Marne und Champigny-sur-Marne aufgestellten Deutschen bekommen diese feindlichen Aktivitäten und Truppenbewegungen mit. Eine sächsische Division wird in Marsch gesetzt, um das Terrain zu sichern. Um die Deutschen abzulenken, befiehlt General Ducrot einen Ausfall von Mobilgarden in Richtung Malmaison. Obwohl dieser Angriff in Divisionsstärke ausgeführt wird, ergibt sich dadurch keine Änderung der deutschen Truppenverlegungen. Die französischen Liniensoldaten tragen auffällige rote Hosen, so das sich die Deutschen bereits vor Beginn des Gefechtes darüber im Klaren sind, mit welchen Angreifern sie es zu tun haben werden. Der Angriff einiger tausend Mobilgarden ist somit unzweifelhaft als Ablenkungsangriff zu erkennen, dem man keine besondere Aufmerksamkeit widmen muss. General Ducrot erklärt, er wolle nach Paris nur siegreich oder tot zurückkehren. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Sachsen / Königreich Württemberg / Königreich Preußen / Französische Republik
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Königreich Bayern In einem "Kaiserbrief" schlägt König Ludwig II. von Bayern König Wilhelm I. von Preußen als Deutschen Kaiser vor. Die Formulierung dieses Briefes stammt vom preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Französische Republik In Buchy im Département Moselle in der Nähe von Metz in Lothringen sowie in Meung-sur-Loire im Département Loiret in der Zentralregion finden Gefechte zwischen deutschen und französischen Einheiten statt. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Französische Republik In Nevoy im Département Loiret in der Zentralregion findet ein Gefecht zwischen deutschen und französischen Einheiten statt. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund Der Bundesrat des Deutschen Bundes beantragt, den zum Deutschen Bund erweiterten Norddeutschen Bund künftig Deutsches Reich zu nennen, was im Reichstag beraten wird. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Königreich Preußen / Französische Republik Die am Vortag eröffnete Schlacht bei Beaugency zwischen der Preußischen Armeegruppe (XIII. Korps und anderen) unter dem Großherzog von Mecklenburg Friedrich Franz II. und der französischen Loirearmee unter General Chanzy wird fortgesetzt. | |||||||||||||||||||||||||||
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Deutscher Bund / Deutsches Reich Der Reichstag genehmigt den am Vortag eingebrachten Vorschlag zur Umbenennung des Deutschen Bundes in Deutsches Reich. Es soll auf schnellstem Wege eine neue Verfassung erarbeitet werden. | |||||||||||||||||||||||||||
Chronik des Deutschen Reiches von ... 10.12.1870 bis 18.01.1871 | ||||||||||||||||||||||||||||
Chronik des Deutschen Kaiserreiches des Jahres ... 1871 - 1872 - 1873 - 1874 - 1875 - 1876 - 1877 - 1878 - 1879 - 1880 | ||||||||||||||||||||||||||||
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